Für Angestellte der Grossbanken Credit Suisse und UBS werden die kommenden Tage nervenaufreibend.
In der Schweiz beschäftigt die Credit Suisse derzeit noch rund 17'000 Angestellte, bei der UBS sind es gut 21'000, beide Banken zusammen kommen also auf rund 38'000 Personen. Dass es in den kommenden Monaten und Jahren deutlich weniger sein werden, ist ein offenes Geheimnis. Noch ist unklar, wer bleiben darf – und wer gehen muss.
«Kein Wunschkonzert»Schon lange kursieren diverse Zahlen zum Personal: In der Schweiz könnten bis zu 10'000 Stellen gestrichen werden, wie Bankenbeobachter seit Monaten vorrechnen. Eine plausible Zahl, mit Blick auf die Kosten und so manche Doppelspurigkeit, die sich nach der Übernahme aufgetan hat. Jobs also, die in der Finanzbranche ohnehin seit Jahren unter Druck stehen. Zum einen, weil dort die Digitalisierung bereits manche Stelle überflüssig gemacht hat, zum anderen, weil nun nach der Zusammenlegung zwangsläufig zwei Angestellte um eine Stelle kämpfen.
Wie offen ist das Rennen um freie Plätze?Viele Angestellte fragen sich auch, wer für die freien Stellen in der Poleposition ist: CS- oder UBS-Mitarbeitende? So klar lässt sich das nicht beantworten. Zwar hat UBS-Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher immer wieder betont, dass die Messlatte vor allem für CS-Kaderangestellte besonders hoch sei. Dies, weil sich die Risikokultur massiv unterscheide.
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