«Man muss sich noch genauer fragen, ob eine Nachricht plausibel ist»

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«Man muss sich noch genauer fragen, ob eine Nachricht plausibel ist»
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Der freie Zugang zu KI-Technologie zieht mitunter auch eine Veränderung der Bedrohungslage im Cyberraum nach sich. Was heute anders ist und wie man sich darauf einstellt, verrät KI-Experte Brian Ceccato vom Bundesamt für Cybersicherheit (BACS).

Der freie Zugang zu KI-Technologie zieht mitunter auch eine Veränderung der Bedrohungslage im Cyberraum nach sich. Was heute anders ist und wie man sich darauf einstellt, verrät KI-Experte Brian Ceccato vom Bundesamt für Cybersicherheit .KI ist mit dem freien Zugang zu den heute zahlreich verfügbaren GenAI-Tools im Mainstream angekommen. Und kaum verwunderlich hat das auch Folgen in der Cybersicherheit.

Welche weiteren Phänomene registrieren Sie im Zusammenhang mit dem Einsatz von KI-Technologien in der ­Cyberkriminalität? Aus Sicht der Cybersicherheit ist das erstmal beruhigend. Zusammenfassend: Ja, die Zahl der Phishing-Mails ist je nach Erhebung um mehr als 1000 Prozent angewachsen, ein Kampf von KI-Malware vs. KI-Antivirus auf all unseren Rechnern ist aber nicht in greifbarer Nähe.

Wenn der Computer immer schlauer wird, ist es umso wichtiger, dass der gesunde Menschenverstand mitzieht. Man muss sich noch genauer fragen, ob eine Nachricht plausibel ist. Etwa, ob es Sinn macht, dass der CEO mir einen Zahlungsauftrag gibt oder dass dieser Verwandte sich nun bei mir meldet. Der Fokus sollte nicht mehr auf untypischen Rechtschreibefehlern oder ähnlichem liegen, sondern auf der Frage nach der Sinnhaftigkeit.

Genau, wichtig ist aber eben, dass man immer nur den Kanal wählt, der einem schon davor bekannt war. Diese Art von konsequenter Zwei-Weg-Kommunikation ist eine einfache Massnahme, die vermehrt zum Einsatz kommen könnte. Ein Codewort alleine ist nicht die beste Sicherheitsmassnahme und sollte eine Ergänzung sein. Der Rückruf auf einem anderen, jedoch bekannten Kanal, ist die sicherste Variante.

Eine spannende Frage – denn besonders der Datenschutz spielt hier eine grosse Rolle. Man sollte sich gut überlegen und sich informieren, welche Daten man im Rahmen der Nutzung wohin schickt. Alternativ kann man den KI-Einsatz nämlich mit einer lokalen Installation eines verfügbaren Open-Source-Modells gut testen. Persönlich bin ich ein Fan der Open-Source-Modelle, es gibt da starke Produkte, bei denen man sicher ist, dass keine Daten abfliessen.

Das ist so. Im schlimmsten Fall wird ein zu übersetzender Text dann sogar noch auf ein privates Gerät geschickt, um die Übersetzung dort zu erledigen. Es ist also wichtig, den Mitarbeitenden bei diesem Thema zuzuhören und sie zu fördern, wenn sie Ideen haben, wie KI eingesetzt werden kann. Sensibilisierung und gute Erfahrungen der Nutzer fördern damit sowohl die Innovation als auch die Sicherheit und den Datenschutz.

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