Topverdiener profitieren, tiefere Löhne stagnieren: In der Einkommenspolitik tut sich ein immer grösserer Graben auf.
Die tieferen und mittleren Reallöhne stagnieren: Leidtragende der zunehmenden Lohnschere sind die mittleren und tieferen Einkommen. Real sind ihre Löhne heute nicht wesentlich höher als im Jahr 2016. Hauptgrund ist, dass zahlreiche Arbeitgeber ihren Kundinnen und Kunden zwar höhere Preise verrechneten, aber ihren Angestellten den Teuerungsausgleich nicht gewähren.
Die höheren Löhne sind stark gestiegen: Die Kader sowie Topverdienerinnen und Topverdiener haben heute hingegen 3000 Franken pro Monat zusätzlich . Die Gehälter des bestbezahlten Prozents stiegen seit 2014 real um fast ein Viertel. Erstmals haben in der Schweiz über 4000 Personen ein Jahresgehalt von einer Million Franken und mehr.
Steuer und Abgabepolitik verschärft Problem: Sowie die Einkommenspolitik spielt auch die Steuer- und Abgabepolitik in der Schweiz der Oberschicht in die Hände. Normal- und Geringverdienende haben heute nach Abzug der Steuern und der Wohnkosten deshalb weniger Geld zum Leben als im Jahr 2016. Einige Kantone haben damit begonnen, die Einkommens- und Vermögenssteuern zu senken. Weitere Steuersenkungen sind geplant.
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