Steigende Ladendiebstähle in der Schweiz führen zu verstärkten Kontrollen in Discounter-Filialen. Lidl und Aldi testten zeitlich begrenzte Taschenkontrollen, um der Problematik entgegenzuwirken. Diese Massnahmen stoßen jedoch bei einigen Kunden auf Kritik.
Inflation und schwindende Kaufkraft treiben die Zahl der Ladendiebstähle in die Höhe. Discounter reagieren mit verstärkten Kontrollen – ein Vorgehen, das nicht alle Kunden akzeptieren. Discounter wie Lidl und Aldi reagieren auf steigende Ladendiebstähle durch zeitlich begrenzte Taschenkontrollen. Laut Statistik stiegen die Ladendiebstähle 2023 um etwa 20 Prozent, was teils auf Inflation und sinkende Kaufkraft zurückgeführt wird.
Kunden dürfen Taschenkontrollen ablehnen, es sei denn, es liegt ein dringender Verdacht vor, wobei rechtliche Schritte bei Schäden über 300 Franken möglich sind.Die Inflation macht sich auch in den Supermärkten bemerkbar – nicht nur durch steigende Preise, sondern auch durch eine Zunahme von Ladendiebstählen. Um dem entgegenzuwirken, setzen Discounter wie Lidl und Aldi verstärkt auf Taschenkontrollen. Diese Massnahmen stossen bei Kunden auf gemischte Reaktionen, wie ein Bericht der Schweizer Zeitung In einer Lidl-Filiale in Neuenburg kam es im Dezember zu längeren Warteschlangen, da an der einzigen geöffneten Kasse Taschenkontrollen durchgeführt wurden. Ein Kunde, der aufgefordert wurde, seinen Rucksack zu zeigen, reagierte empört, liess sich jedoch schliesslich kontrollieren. Eine andere Kundin äusserte frustriert: «Es ist schlimmer als am Flughafen.»Lidl erklärte, dass diese Kontrollen bei erhöhten Diebstahlzahlen von externen Sicherheitsdiensten durchgeführt werden. «Wir bedauern, wenn sich Kunden dadurch gestört fühlen», hiess es vom Unternehmen. Auch Aldi testet ähnliche Massnahmen, etwa in einer Filiale in Biel. Laut einer Unternehmenssprecherin sind diese Kontrollen zeitlich begrenzte Tests, um ihre Wirksamkeit zu analysieren. Kunden hätten grundsätzlich das Recht, Taschenkontrollen abzulehnen – es sei denn, es liege ein dringender Verdacht vor.Die Zahlen des Bundesamts für Statistik zeichnen ein klares Bild: 2022 wurden 19'781 Ladendiebstähle gemeldet, ein Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjah
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