150 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt: Russisches Öldepot in Brjansk steht in Flammen.
In Russland ist nahe der ukrainischen Grenze ein grosses Treibstofflager in Brand geraten. «Im Transneft-Treibstofflager Brjansk-Druschba in Brjansk ist ein Feuer ausgebrochen», teilte das Ministerium für Notfallsituationen laut russischen Nachrichtenagenturen am Montag mit. Zur Brandursache äusserte sich das Ministerium nicht. Ersten Informationen zufolge gebe es keine Opfer, erklärte das Ministerium weiter. Das Feuer brach demnach gegen 2 Uhr nachts aus.
Krywyj Rih, die Heimatstadt des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski, bereitet sich auf einen Angriff russischer Truppen vor. Die ukrainischen Streitkräfte rechneten mit einer Offensive in den kommenden Tagen, schrieb der örtliche Militärchef Oleksandr Wilkul im Online-Dienst Telegram am Sonntag. Man habe mehrstufige Verteidigungslinien aufgebaut und versuche, Zivilisten aus gefährdeten Gebieten zu bringen.
Ob der Brand mit dem Krieg in der Ukraine in Zusammenhang stehen könnte, war zunächst nicht bekannt. Anfang April hatte Russland nach einem Brand in einem Öllager in der russischen Stadt Belgorod die Ukraine dafür verantwortlich gemacht. Die Ukraine wies das zurück. Trotz Forderungen nach Waffenstillstand - Russland greift am orthodoxen Ostern weiter an
Russlands Präsident Putin zeigte sich in der Osternacht zum Sonntag in der Erlöserkathedrale in Moskau mit einer brennenden Kerze in der Hand. Die Kirche kümmere sich um die Festigung des Konsenses und der Verständigung zwischen den Menschen, erklärte Putin in einer Grussbotschaft. Patriarch Kirill steht in dem Krieg fest an der Seite des russischen Präsidenten.
und anschliessende Vertuschungsversuche. Er sagte, die Ukraine habe Gespräche von Russen darüber abgefangen, «wie sie die Spuren ihrer Verbrechen vertuschen». Stallitenbilder haben offenbar Massengräber gezeigt, die in Städten westlich und östlich der Hafenstadt Mariupol am Asowschen Meer gegraben wurden.Selenski sagte, die Russen hätten in der Nähe der Stadt «Filtrationslager» für jene errichtet, die Mariupol verlassen wollten.
Morawiecki zeigte sich besonders erschüttert von der Lage in Mariupol, wo Zivilisten in den unterirdischen Gängen des belagerten Stahlwerks Azovstal unter fürchterlichen Bedingen ausharrten. «In Mariupol wollen Soldaten – oder besser gesagt russische Verbrecher – Frauen und Kinder verhungern lassen. Sie warten, bis ihnen das Wasser ausgeht. Was für eine Strategie ist das? Das ist kein Krieg. Das ist Völkermord.
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