Der chinesische Onlinehändler Temu ist enorm günstig - und innert einem Jahr zu einem der grössten Onlinemarktplätze der Schweiz geworden. Die Kritik an dem Billiganbieter hierzulande ist gross. Auch in China gibt es Kritik. Dort allerdings aus anderen Gründen.
Bussen von insgesamt 1.3 Millionen Yuan habe er von Temu erhalten, sagt ein Kleiderproduzent gegenüber SRF News. Das sind umgerechnet über 150'000 Franken. Über die Plattform verkaufe er vor allem Damenmäntel. Pro Stück verdiene er rund 50 Rappen.
Temu-Gründer Collin Huang reichste Person Chinas Box aufklappen Box zuklappen Der 44-jährige Collin Huang hat 2015 den chinesischen Onlinemarktplatz Pinduoduo, kurz PDD, gegründet. Zuvor machte der Softwareingenieur seinen Master an der University of Wisconsin und sammelte Arbeitserfahrung bei Microsoft und Google um dann seine erste E-Commerce Firma Oku zu gründen, die er anschliessen verkaufte.
Wie die anderen Produzenten verkaufe er seine Kleider auch auf anderen Plattformen wie Shein, Aliexpress und Amazon. Auf keiner der anderen Plattformen gäbe es so viele Strafen. Raue PreispolitikEin weiteres Ärgernis für die Produzenten sind die penetranten Aufforderungen, die Preise zu senken. Täglich erhalte er Meldungen und das sei irritierend, sagt der Pfannenhersteller. Andere Billig-Plattformen seien nicht so hartnäckig.
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