Die Basler Verkehrs-Betriebe belohnen ihre Fahrgäste neu fürs Einhalten des ÖV-Knigges. Für «gutes und sicheres» Verhalten gibt es Belohnungen. Was halten Sie von der Idee?
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wieDie Basler Verkehrs-Betriebe belohnen ihre Fahrgäste neu fürs Einhalten des ÖV-Knigges. Für «gutes und sicheres» Verhalten gibt es Belohnungen. Was halten Sie von der Idee?«Ich schenke meinem Gegenüber ein Lächeln»: 5 Punkte. «Ich sage dem Personal ‹Dangge›»: 30.
Besser gesagt: Sie lassen die Fahrgäste sich selbst benoten. Wer im Tram oder Bus mitfährt, kann zum «Karma-Rider» werden, wie die BVB ihre Kampagne nennen. Via QR-Code kommen die «Rider» auf eineMan habe nicht generell bemerkt, dass die Leute unfreundlicher geworden seien, sagt BVB-Mediensprecher Matthias Steiger auf Nachfrage.
Die BVB wollen die Leute beispielsweise animieren, sich während der Fahrt festzuhalten. «Es gibt immer das Potenzial, alles sicherer und besser zu machen. Jeder Unfall, den man verhindern kann, und jedes freundliche Miteinander, das man auslösen kann, machen die Fahrten besser.»Sich selbst Punkte zu vergeben, ist dabei sehr niederschwellig. Ein Klick auf der betreffenden Website genügt, wie ein Test der BaZ-Redaktion – fernab der Drämmli-Schienen – zeigt.
Wer also im ÖV nicht zu laut telefoniert, keine laute Musik hört und das Trottinett nicht in Bus oder Tram mitnimmt, zahlt mit seinen Punkten auf ein gemeinsames Karma-Konto aller Fahrgäste ein. Ende Monat ziehen die BVB dann Bilanz: Sind mehr Karma-Punkte erzielt worden als im Vormonat, will das Unternehmen seinen Passagieren eine Überraschung bieten.
«Als erste Belohnung ist eine Fahrt in der Drämmli-Lounge geplant», sagt Steiger auf Anfrage. Genauere Informationen gebe es, wenn die Karma-Punkte eines Monats tatsächlich übertrumpft wurden. «Weitere Belohnungen werden derzeit aber nicht verraten. Das soll eine Überraschung bleiben.»
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