Der Kanton Thurgau hat die Administrativuntersuchung in der Privatklinik Clienia Littenheid abgeschlossen. Die Untersuchung wurde eingeleitet, nachdem Hinweise auf Verschwörungserzählungen in der Trauma-Therapiestation aufkamen. Die Klinik hat seither personelle Konsequenzen gezogen und ein neues Behandlungskonzept implementiert.
Der Kanton Thurgau hat die Administrativuntersuchung in der Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Clienia Littenheid AG abgeschlossen. Die Massnahmen sind umgesetzt worden. Auslöser waren vor zwei Jahren Hinweise auf Verschwörungserzählungen in der Trauma-Therapie station. Danach folgte vor einem Jahr eine Zwischenprüfung und nun eine weitere Überprüfung. Die Massnahmen seien nun vollständig umgesetzt worden, teilte der Kanton Thurgau am Mittwoch mit.
Auslöser waren Berichte, dass bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten in der Trauma-Therapiestation Verschwörungstheorien um rituelle und Mind Control eine Rolle spielten. Ein Gutachten zeigte danach, dass in mehr als der Hälfte der untersuchten Krankenakten Hinweise auf solche Verschwörungserzählungen zu finden waren. Die Clienia Littenheid AG habe seither grosse Anstrengungen unternommen, personelle und konzeptuelle Konsequenzen aus den Missständen zu ziehen, heisst es in der Mitteilung. Unter anderem wurde einem Die Klinik teilte am Mittwoch in einem eigenen Communiqué mit, sie habe personelle Konsequenzen gezogen und mit einem neuen Team bei der Traumatherapie «ein innovatives, evidenzbasiertes und den psychiatrischen Leitlinien entsprechendes Behandlungskonzept implementiert». Verschwörungs- und andere wissenschaftlich nicht fundierte Theorien und Behandlungsmethoden hätten keinen Platz. Dies werde durch Schulungen, Supervisionen und einer transparenten Fehlerkultur sichergestellt
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