In Unterendingen sorgen zwei Solarpanels für Wirbel. Die Behörden stören laut ihnen das Ortsbild und müssen darum entfernt werden. Besitzer Kurt Meier denkt allerdings nicht daran, sein Mini-Kraftwerk abzuhängen – und geht auf die Barrikaden.
Im 360-Seelen-Dorf Unterendingen sorgen zwei Solarpanels für Wirbel. Diese stören laut den Behörden das Ortsbild und müssen darum weg. Besitzer Kurt Meier denkt allerdings nicht daran, sein Mini-Kraftwerk abzuhängen – und geht auf die Barrikaden.«Die Dorfkönige haben wieder zugeschlagen», spottet ein Leser. « Ortsbild von nationaler Bedeutung in Unterendingen? Da lachen ja die Hühner!», befindet ein anderer.
Meier beschwert sich beim Gemeinderat. Doch auch dort erhält er einen negativen Bescheid. Die Liegenschaft stehe gemäss Bauzonenplan in der schützenswerten Dorfzone – die Solaranlage müsse weg.Gut 10 Monate sind seither vergangen. Doch die Fronten zwischen den Parteien sind verhärtet geblieben. «Der Streit um die Solaranlage hat mich schon mehr als 20'000 Franken gekostet», rechnet Kurt Meier vor.
In dieser t-förmigen Zone in Unterendingen befindet sich Meiers Haus. Er kritisiert, dass hier trotz Ortsbildschutz wiederholt Umbauten durchgeführt wurden, seine Solarpanels aber als störend empfunden werden.Weiter hält der Hausbesitzer fest, dass in dem kleinen Dorf bis dato mehr als 800 Solarpanels verbaut wurden. Auch auf Meiers Hausdach ist eine grosse, bewilligungspflichtige Anlage installiert.
Solaranlagen Ortsbild Bauwesen Recht Aargau
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