Der Weizenmarkt ist aus dem Gleichgewicht geraten. Das aktuelle Vorgehen auf dem Getreidemarkt ist für den Berner Bauernverband (BEVB) schwer nachvollziehbar. Auf der einen Seite gibt es Deklassierungen und eine «Um-Labelisierung», auf der anderen Seite soll Brotgetreide ohne Zollschutz auf den Schweizer Markt gelangen.
Was bringt es der Landwirtschaft, mit dem Marktentlastungsfonds Übermengen eines Labels zu finanzieren und mit Billigimporten Überkapazitäten bei Mühlen auszulasten? Wie immer in den Agrarmärkten, ist die Situation komplex. Der Schweizerischer Getreideproduzentenverband muss erklären, wie die Getreideproduzenten von diesen Entscheidungen profitieren, fordert der Berner Bauernverband in einer Mitteilung.
Die Massnahmen werden vollumfänglich aus dem Marktentlastungsfond finanziert. Dieser Fonds wird durch die Beiträge der Produzenten gespiesen . Der BEBV ist der Meinung, dass schlussendlich IP-Suisse die Menge von Produktion und Absatz besser aufeinander abstimmen muss, da es nicht sein kann, dass längerfristig via Marktentlastungsfonds Übermengen eines Labels finanziert werden sollen.
Mühlen können schon seit Jahren Weizen praktisch ohne Zollschutz zur Stärkeherstellung importieren. Damit soll die Stärkeproduktion in der Schweiz gestützt werden. Bis Ende 2020 lag die sogenannte Ausbeutenorm, welche in der Zollerleichterungsverordnung geregelt ist, bei 55%. Die effektive und technisch mögliche Ausbeute liegt jedoch bei 75-80%. Das heisst, die Differenz von ca.
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