Chris Bumstead redet erstaunlich offen über die Folgen des Dopingkonsums – und sagt, warum starke Männer sehr wohl weinen dürfen.
Es war einmal ein schmächtiger Junge aus Ottawa. Der entdeckte mit 14 Jahren seine Leidenschaft fürs Gewichtheben. Chris Bumstead heisst er, ist inzwischen 28 und sieht so aus:Aus dem Buben ist also ein fleischgewordener Herkules geworden – und vierfacher Mr. Olympia in der Kategorie «Classic Physique». Heisst: Selbst dieser Koloss, dessen Bizepsumfang von 51 cm fast so gross ist wie der Oberschenkelumfang eines Durchschnittmanns, spielt in der zweithöchsten Klasse .
Doch so auffällig die Physis von Bumstead ist und so stattlich sein geschätztes Einkommen pro Jahr , der Mann fällt vor allem durch eines auf: Worte. Denn wo andere Profi-Bodybuilder ganz laut schweigen, redet Bumstead. Und weil er auf Instagram 19,6 Millionen Follower hat, hören ihm entsprechend viele Menschen zu. Wobei: Gemäss Bumstead sind 91 Prozent davon Männer.
In seinem Fall ist das primär Testosteron. Mochte er früher keine exakten Mengenangaben machen, um potenziellen Nachahmern keine Blaupause zu liefern, hat er zuletzt davon abgesehen – um vor allem aber darauf hinzuweisen, was er alles seit ein paar Jahren nicht mehr nehme, weil es mit smartem Training auch ohne gehe.«Bodybuilding ist ein potenziell sehr gefährlicher Sport», sagt er in einem langen Youtube-Beitrag.
Bumstead ging zeitweise gar so weit, einen Wechsel in die offene Kategorie und damit zu den Schwerstgewichten auszuschliessen, weil er ohne deutlich mehr Chemie chancenlos wäre – und er seine Gesundheit priorisiere. Dazu gehören regelmässige Checks seines Blutbildes. Denn eines hat er zuletzt immer wieder klargemacht: Bodybuilding ist für ihn ein Lebensabschnitt und nicht sein Leben.
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