Ein Forschungsprojekt der Hochschule Luzern testet in drei Schweizer Städten die Einsatzmöglichkeiten von Elektro-Baumaschinen auf Baustellen. Ziel ist es, den Betrieb nachhaltiger zu gestalten und den Anteil der Baubranche an Treibhausgasemissionen zu reduzieren.
In drei Schweizer Städten sollen versuchsweise E-Maschinen zum Einsatz kommen. Das Pilotprojekt soll mithelfen, die Baubranche nachhaltiger zu machen. Ein Knackpunkt ist der Preis.Auf den Schweizer Strassen sind immer mehr Elektroautos unterwegs, auch batteriebetriebene LKW sind auf der Überholspur. Anders sieht es auf den Baustellen aus, dort dominiert der Dieselmotor. Besonders in städtischen Gebieten ist das für die Anwohnenden wegen des Lärms und der Abgase unangenehm.
Hier könnten leise und saubere Elektromotoren Abhilfe schaffen. Doch E-Bagger sind eine Seltenheit. Ein Forschungsprojekt der Hochschule Luzern (HSLU) will das ändern. In den nächsten zwei Jahren gehen die Forschenden der Frage nach, wie die Elektrifizierung auf städtischen Baustellen vorangetrieben werden kann und wie gross das Potenzial für COKünftig sollen auf städtischen Baustellen, wie hier vor vier Jahren bei der Rösslimatt beim Bahnhof Luzern, elektrische Baumaschinen zum Einsatz kommen.Wie die Hochschule kürzlich mitteilte, sollen ab Frühjahr 2025 bei drei Baustellen in Luzern, Basel und Zürich Daten gesammelt werden. Diese werden dann mit konventionellen Baustellen verglichen. Das Pilotprojekt wird von der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung Innosuisse mit rund 435'000 Franken unterstützt.«Wir sehen ein grosses Potenzial, diese Branche nachhaltiger zu gestalten», sagt Projektleiterin Karina von dem Berge. Wie eine Vorstudie gezeigt habe, sei das Interesse bei Baufirmen und Städten gross. Der Anteil des Gebäudesektors an allen Treibhausgasemissionen in der Schweiz betrage rund ein Viertel. «Schätzungsweise machen davon Baumaschinen und Transportfahrzeuge über die Lebensdauer eines Gebäudes 2 Prozent aus», sagt von dem Berge. «Das klingt nach wenig, ist in der Summe aber beachtlich.» Ziel des Projekts sei es, die Transformation mit allen involvierten Playern anzuschauen, darunter Bauunternehmungen, Maschinenhersteller sowie Bauherrschafte
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