Die Suche nach Nachfolgern für den zurückgetretenen Viola Amherd gestaltet sich für die Mitte schwierig. Nur zwei Kandidaten stehen zur Verfügung, einer davon ist kaum bekannt. Die Frauensektion der Mitte gerät unter Kritik, da sie es nicht schafft, eine Kandidatin zu finden.
Die Mitte kämpft mit dem Dilemma, nur zwei Kandidaten für den Bundesrat zu finden. Die Suche nach geeigneten Nachfolgern für den zurückgetretenen Viola Amherd gestaltet sich schwierig. Viele ursprünglich hochgehandelte Anwärter zogen sich aus dem Rennen zurück. So erklärte beispielsweise der Bauernpräsident, Markus Ritter, dass er nur kandidiert, weil andere ihre Ambitionen aufgegeben hatten. Nun meldet sich auch ein Regierungsrat aus Zug, Martin Pfister , als Bewerber.
Trotz seiner Position im Vorstand der Konferenz nationaler Gesundheitsdirektoren ist Pfister in Bern wenig bekannt und hat bisher keine nationalen Schlagzeilen mit seinen Vorschlägen zur Gesundheitspolitik gemacht.Die Leistung der Frauensektion der Mitte wird in diesem Zusammenhang als unzureichend kritisiert. Sie hatte die Nominierung einer Frau gefordert, doch letztendlich fand sich keine Politikerin, die bereit war, zu kandidieren. Die Mitte-Frauen werden für Defätismus statt für Kampfgeist kritisiert. Die Mitte-Fraktion sieht sich nun mit der Aufgabe konfrontiert, aus den zwei Bewerbern zwei Kandidaten für das Bundesratsticket zu wählen. Diese Situation wird als unbefriedigend empfunden.Das Parlament wird nun genau prüfen, wie sich Martin Pfister präsentiert und welche Argumente er für sich bringt. Falls er es nicht schafft, die Vorbehalte schnell zu zerstreuen, droht Mitte März eine wilde Wahl. Die Parlamentarier könnten dann an die Bundesverfassung erinnern, die ihnen die Freiheit in der Wahl der Bundesräte zugesteht. Die ewige Diskussion um Frauen im Bundesrat, aber auch in Führungspositionen in Unternehmen und anderen Bereichen wird als langsam unerträglich empfunden. Kritik an der Linken und Grünen, die sich in dieser Frage stark engagieren, wird als ideologisch getrieben angesehen. Es wird betont, dass die Qualifikation der wichtigste Faktor ist und das Geschlecht keine Aussage über die Eignung für eine Position macht. Wenn keine Frau der Mitte Bundesrätin werden will, ist dies zu akzeptieren. Als wichtigstes Kriterium wird die Eignung und Qualifikation der Kandidaten hervorgehoben.
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