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Die Kampfjets der Armee waren 2024 nicht einmal halb so oft in der Luft wie 2023. Das verrät eine Aktennotiz zum Flugplatz Meiringen. Der Grund: Reparaturarbeiten bei der Ruag verzögern sich – und das seit Jahren.Die Schweizer Armee nutzt die Kapazitäten des Flugplatzes Meiringen zu weniger als einem Drittel aus.Probleme machen vor allem Verzögerungen in der Wartung der Jets seitens der Ruag. Deshalb sind aktuell nur zwölf von 30 F/A-18-Jets einsatzbereit.
2019 – also vor mittlerweile sechs Jahren – gab die Armee zu, dass Reparaturarbeiten an den Flugzeugen zeitliche Verschiebungen mit sich brächten. Damals hiess es: «Die Umsetzung der Massnahmen zur Verlängerung der Lebensdauer der Kampfjets verzögert sich aufgrund technischer Probleme.»In einer Medienmitteilung von 2019 war die Rede davon, dass nur zehn von eigentlich 30 verfügbaren Fliegern für den Lufteinsatz präpariert seien.
Doch nicht nur bei den Arbeitsabläufen hakt es, auch die Kommunikation über die Missstände birgt Verbesserungspotenzial. «Wir wurden nicht ins Bild gesetzt, dass es zu Verminderungen des Trainings- und Ausbildungsbetriebs gekommen ist», klagt Priska Seiler Graf , Zürcher Nationalrätin und Präsidentin der Sicherheitspolitischen Kommission.habe man verlässlich Informationen erhalten: «Jetzt hingegen hört man nicht mehr viel.
Gleichzeitig spekulierte sie, auch andere Programme der Armee seien womöglich Verzögerungen unterworfen. Dabei hatte sich die Armee eigentlich das Ziel gesetzt, bis zum geplanten Eintreffen der F-35-Flieger 2028 und 2030 mit den F/A-18-Fliegern eine problemlose Überbrückung zu gewährleisten.Vier Kampfjets des Typs F/A-18 der Schweizer Luftwaffe sind am Mittwochmorgen auf der Autobahn A1 zwischen Payerne und Avenches im Kanton Waadt gelandet.
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