Sewell Setzer, 14, beging Suizid nach intensiven Gesprächen mit einem KI-Chatbot. Seine Mutter klagt die Entwickler an.
Ein 14-jähriger US-Amerikaner fühlte sich einsam und litt wohl an Depression. Das von Google abgespaltene Unternehmen character.ai bot ihm mit einem Chatbot die scheinbar perfekte Lösung an. Sewell Setzer löste ein Abo für 9,99 US-Dollar, das ihm erlaubte, mit einem der Bots der Firma zu chatten. Offenbar verliebte sich der Teenager dabei in einen Bot , der die fiktive Figur Daenerys aus der «Games of Thrones»-Serie darstellte.
Romantik, Sex – und Suizid Wie Tagebucheinträge des Teenagers und der Chatverlauf mit dem Bot aufzeigen, drehten sich die Gespräche mit Daenerys um Romantik, Sex und Suizid. Dabei, so wird in der Anklage vorgeworfen, soll der Bot zum Teil auch von sich aus erotische Rollenspiele initiiert haben. Laut Sewells Mutter soll der Chatbot ihren Sohn manipuliert und ihn in seiner Depression unterstützt haben.
Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen
Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Teenager (14) verliebt sich in Chatbot und begeht SuizidAktuelle News aus der Schweiz und der Welt. Nachrichten und Schlagzeilen zu Leben, Unterhaltung und Sport, sowie Witziges und Kurioses.
Weiterlesen »
Beihilfe zum Suizid: «Dann drücken Sie diesen Knopf»Vergangene Woche kam erstmals die Suizidkapsel «Sarco» zum Einsatz. Steht sie für eine unethische Technologisierung des Sterbens? Oder ist das einfach nur die Weiterführung der liberalen Praxis der Suizidhilfe?
Weiterlesen »
Sarco-Kandidatin: Schwere Vorwürfe gegen Suizid-OrganisationJennifer (†55) sollte als erste Person die Suizidkapsel «Sarco» benutzen. Doch so weit kam es nicht. Stattdessen erhob die Amerikanerin schwere Vorwürfe.
Weiterlesen »
Jennifer McLaughlins letzter Wunsch: Warnung vor dem Suizid-SargDie Amerikanerin Jennifer McLaughlin wollte in der Suizidkapsel Sarco sterben, doch ein Konflikt mit der Organisation änderte alles. Sie veröffentlichte eine Videobotschaft, um andere Sterbewillige zu warnen.
Weiterlesen »
Tessinerin wegen mutmasslicher Beihilfe zum Suizid vor GerichtVor dem Tessiner Kantonsstrafgericht in Lugano hat am Mittwoch ein Prozess gegen eine 67-jährige Frau begonnen. Ihr werden Anstiftung und Beihilfe zum Suizid vorgeworfen. Sie soll in Chiasso sieben Personen in den freiwilligen Tod begleitet haben.
Weiterlesen »
Sie hätten mehr tun müssen: Schuldsprüche für vier Waaghof-Aufseher nach SuizidAnders als noch das Strafgericht verurteilte das Basler Appellationsgericht am Mittwoch vier Aufseher wegen fahrlässiger Tötung. Sie hatten im Juni 2018 eine 29-jährige Gefangene nach einem Suizidversuch einfach auf dem Boden liegen gelassen.
Weiterlesen »