Ugo Mascetti wird am 10. Februar 90. Seit 70 Jahren verkauft er Marroni. Das halte ihn fit, sagt er. Sein Beruf bringe Freude, aber auch gesundheitliche Gefahren. Mascetti offenbart den Trick, wie er sich davor schützt.
Bundesrat Furgler liebte seine Marroni: St.Galler Koryphäe Ugo Mascetti wird 90 – und arbeitet noch immer sieben Tage die WocheBundesrat Furgler liebte seine Marroni: St.Galler Koryphäe Ugo Mascetti wird 90 – und arbeitet noch immer sieben Tage die Woche
«200 Gramm, bitte», bestellt ein zahlender Passant. Routiniert legt Ugo Mascetti das Säckchen auf die Waage und fügt eine Handvoll Marroni hinzu – 206 Gramm. «Die Waage brauche ich nur, weil ich muss», sagt er und lacht. Eigentlich hätte er das längst im Gefühl. Kein Wunder: Mascetti verkauft Marroni, seit er 20 Jahre alt ist. Am 10. Februar feiert er seinen 90.
«Die Leute kamen danach aus der ganzen Schweiz», sagt Mascetti. «Einer aus Genf hat mir sogar eine Zehnernote geschickt, mit den Worten ‹Ihre Marroni sind die Besten. Danke vielmals!›» Das Erfolgsrezept scheint geradezu banal: «Das Wichtigste ist das Feuer, das Zweite die Qualität und danach komme ich.»Die Marroni-Koryphäe brät seine Nüsse noch genauso, wie es der Vater seines Schwiegervaters 1889 tat: auf Holzkohle.
Zu Hause hocken möchte der bald 90-Jährige zumindest nicht. «Ich wäre jetzt schon lange kaputt, wenn ich nicht arbeiten würde», lüftet er das Geheimnis seiner ewigen Jugend. Und jeden Tag Marroni essen – ein universales Heilmittel für den ganzen Körper, wie Mascetti sagt. «Abends nehme ich immer 150 Gramm mit, einen Teil für den Hund, einen Teil für mich.» Das lasse ihn sich maximal wie 70 fühlen.
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