Die israelischen Bodentruppen sind im Süd-Libanon bisher kaum auf Widerstand gestossen. Die Hisbollah ist durch die Luftschläge gegen ihre Führung und Logistik geschwächt.
Die israelischen Bodentruppen sind im Süd-Libanon bisher kaum auf Widerstand gestossen. Die Hisbollah ist durch die Luftschläge gegen ihre Führung und Logistik geschwächt.In der Nacht auf den Dienstag ist die 98. Division der israelischen Armee in den Süd-Libanon eingedrungen. Nach ersten Angaben, die sich nicht überprüfen lassen, sind die Soldaten bisher auf wenig Widerstand gestossen.
Von dem Dorf sind es nur rund 4 Kilometer Luftlinie zum libanesischen Litani-Fluss. Dieser fliesst zuerst von Norden nach Süden und weist bei Metulla eine Biegung nach Westen auf. Rund 30 Kilometer weiter westlich mündet er ins Mittelmeer.Seit 2006 hat die Hisbollah die UNO-Resolution 1701 ignoriert. Gemäss diesem Dokument hätte sie sich längst hinter den Litani-Fluss zurückziehen müssen. Doch das ist nicht geschehen.
Das Gelände hier ist ganz anders als im flachen Gaza-Streifen, wo die 98. Division vorher kämpfte. Das libanesische Grenzgebiet besteht aus Hügelketten, deren Gipfel meist zwischen 500 und 800 Metern über Meer liegen. Erst weiter nordöstlich werden die Hügel zu Bergen, die im Gebiet der besetzten Golan-Höhen auf mehr als 2200 Meter über Meer reichen.
Nicht weit entfernt spielen ein Mädchen und ein Bub mit Fitnessgeräten im Freien. Sie scheinen sich keine Sorgen zu machen. In einem Restaurant im Zentrum trinke ich einen Kaffee. Die Wirtsleute sind Araber und äusserst gastfreundlich. Im Hintergrund läuft arabische Musik.Massgeblich zur israelischen Entscheidung zum Bodenangriff beigetragen haben dürfte die unkoordinierte und schwache Reaktion der Hisbollah auf den Tod ihres Generalsekretärs Hassan Nasrallah.
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