Medizinischen Rat via Telefon einzuholen, ist heute eine gängige Praxis. Doch nun zeigt sich: Nicht alle Ärzte einer Schweizer Firma praktizieren auch hier.
Medizinischen Rat via Telefon einzuholen, ist heute eine gängige Praxis. Doch nun zeigt sich: Nicht alle Ärzte einer Schweizer Firma praktizieren auch hier.Aktuell sucht das Unternehmen sogar nach Ärzten, die Anrufe auf Italienisch und Französisch beantworten können und bereit sind, vom Homeoffice in Italien oder Frankreich aus zu arbeiten.
Da «für die Anstellung von Ärztinnen und Ärzten im Ausland für den Einsatz im Schweizer Gesundheitssystem zusätzliche Kosten sowie höhere Lohnnebenkosten entstehen».Die Praxis stösst jedoch auf Kritik. Einige argumentieren, dass ausländische Ärzte nicht dieselbe Kenntnis über die schweizerischen medizinischen Praktiken haben wie ihre Kollegen vor Ort.
Medgate hält dagegen: «Für die Qualität der ärztlichen Leistung ist nicht der Arbeitsort, sondern die medizinische fachliche Qualifikation ausschlaggebend.»Sie hätten aber die gleichen Qualifikationen wie jene in der Schweiz, beteuert Medgate. - keystoneErst kürzlich wurde bekannt: Einige Spitäler lassen Röntgenbilder mittels Trick im günstigeren Deutschland auswerten.
Trotzdem gibt es Bedenken hinsichtlich des Schutzes von Patientendaten und der rechtlichen Aspekte bei der Abrechnung von Leistungen, die nicht in der Schweiz erbracht werden. Das BAG erklärt dazu: «Telemedizinische Leistungen können grundsätzlich nur von der obligatorischen Krankenversicherung übernommen werden, wenn diese in der Schweiz durch einen in der Schweiz zugelassenen Leistungserbringer erbracht werden.»Was dies für Unternehmen bedeutet, die bisher nach diesem Prinzip abgerechnet haben, bleibt unklar.
Telemed Telemedizin Auswerten Leistungen
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