Wer nach der Berufslehre oder Fachmittelschule doch an einer Universität studieren will, kann die gymnasiale Maturität via Passerelle nachholen. Doch die Passerelle-Prüfung ist anspruchsvoll und Baselland will die Repetition nicht mehr subventionieren.
Wer nach der Berufslehre oder Fachmittelschule doch an einer Universität studieren will, kann die gymnasiale Maturität via Passerelle nachholen. Doch das schaffen viele nicht im ersten Anlauf. In Baselland soll die Hürde noch höher werden.Die Passerelle -Prüfung ist anspruchsvoll. In der Schweiz sind daher drei Anläufe erlaubt. Baselland will die Repetition aber nicht mehr subventionieren.
«Für eine Berufsmaturandin oder einen Fachmaturand ist das viel Geld», sagt Roman Brunner. Der SP-Landrat hat einen Änderungsantrag eingereicht, in dem er fordert, dass die Repetition der Passerelle weiterhin vom Kanton finanziert wird. In der Begründung schreibt Brunner, der Abbau schaffe ungleiche Chancen im Bildungsraum Nordwestschweiz.
Demzufolge wäre zu erwarten, dass Baselland mit der geplanten Massnahme viel Geld sparen könnte. Und haushalten muss der Kanton, will er sein 94-Millionen-Defizit von 2023 wieder ausgleichen. Tatsächlich geht es jedoch lediglich um einen Betrag von 16’400 Franken pro Jahr. Denn im Jahresdurchschnitt repetieren zwei Personen aus dem Baselbiet die Passerelle. «Für den Kanton ist das ein sehr kleiner Betrag», sagt Brunner.
Auch auf Drängen des Landrats hin, gelten seit August verschärfte Aufstiegsbedingungen in der Sekundarstufe I.
PASSERELLE BASSELLAND CHANCENGERECHTIGKEIT DUALS BILDUNGSSYSTEM
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