Bei weitem nicht alle Anleger können mit ihren Investments den Markt schlagen. Doch gerade Schweizer Aktien bieten gute Voraussetzungen dazu. Die Strategien von
Bei weitem nicht alle Anleger können mit ihren Investments den Markt schlagen. Doch gerade Schweizer Aktien bieten gute Voraussetzungen dazu. Die Strategien von Fondsmanagern.Das Erreichen von Alpha über eine lange Zeitdauer erweist sich als enorm schwierig. Nicht umsonst gilt es als das ultimative Ziel eines jeden Anlegers.Die Rede ist von Alpha - oder einer Überrendite gegenüber dem Markt.
Die Privatbank Mirabaud hat kürzlich bekanntgegeben, dass sie ihr Research zu Schweizer Aktien aufgibt. Phil Macartney, Co-Manager des «Jupiter Pan-European Smaller Companies Fund», nennt diese Entwicklung für kleinere und mittlere an der Börse kotierte Unternehmen «verheerend». Diese Unternehmen brauchen diese Berichterstattung, um an Kapital zu kommen. Heute gibt es noch eine Handvoll Finanzunternehmen, die kleinere Unternehmen in der Schweiz abdecken.
«In diesem Universum zahlt es sich aus, auf die Suche nach Juwelen zu gehen, die nicht so gut abgedeckt sind - die vielleicht vom Radar verschwunden sind», so Macartney. Die Volatilität biete Chancen, Unternehmen mit Qualität und Wachstum zu einer relativ attraktiven Bewertungen zu kaufen. Sie legen dabei den Fokus auf die Cashflow-Rendite der Investition, den wirtschaftlichen «Burggraben» sowie den Zinseszinseffekt der Reinvestitionen ins operative Geschäft des Unternehmens. Lorenz Reinhard, Bereichsleiter Schweizer Aktien bei Pictet Asset Management, sieht den Vorteil dieser Herangehensweise, in der Ineffizienz des Marktes diesen Zinseszinseffekt auf eine sehr lange Zeitdauer korrekt zu modellieren. Dies kann ein aktiver Manager ausspielen.
Als weitere Alpha-Komponente setzt der Fonds im Gegensatz zur Jupiter-Strategie Long- und Short-Investments ein. Netto wird kein Leverage eingesetzt, doch mit den Shorts in vermeintlich «schlechtere» Unternehmen wollen die aktiven Manager die Wetten in «starke» Unternehmen zusätzlich verstärken und übergewichten. Der erwartete positive Differenzbetrag erhöht das Alpha weiter.Wie schwer die Erzielung von Alpha ist, zeigen die beiden Beispiele.
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