In einer Motion fordern SP und Grüne, dass die Realisierung von Ferienwohnungen bei Neubauprojekten eingeschränkt wird.
Auch der Bau neuer Ferienwohnungen soll eingeschränkt werden, finden SP und Grüne.In der Stadt Luzern dürfen Wohnungen nur noch maximal drei Monate pro Jahr an Touristen vermietet werden. Das hat das Volk mit der Annahme der Airbnb-Initiative 2023 beschlossen. Das Ziel der Initiative war es, zu verhindern, dass Wohnraum für Einheimische in lukrativere Ferienwohnungen umgenutzt wird.
Wie die Initiative genau umgesetzt werden soll, war lange unklar. Erst diesen Sommer hat sich das Luzerner Stadtparlament auf eine Variante geeinigt:Alle übrigen Fälle sind von der Initiative ausgenommen: also Ferienwohnungen, die schon länger bestehen, oder solche, die auf der grünen Wiese neu gebaut werden. Auch Büro- oder Gewerberäume dürfen weiterhin in Ferienwohnungen umgewandelt werden.
Die Stadt müsse sicherstellen, dass neu gebauter Wohnraum in erster Linie den Einheimischen zugute kommt, finden SP und Grüne. Sie haben deshalb im Stadtparlament. Sie fordern, dass bei künftigen Wohnbauprojekten zwischen touristischen und regulären Wohnungen unterschieden werden soll. Konkret sollen Ferienwohnungen nicht als Wohnanteil angerechnet werden, sondern als Gewerbenutzung gelten. Dazu soll das Bau- und Zonenreglement entsprechend angepasst werden.
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