20 Jahre sind vergangen, seit der verheerenden Tsunami-Katastrophe von 2004, die Zehntausende Menschenleben in Südostasien forderte.
26. Dezember 2004 forderte eine Flutwelle an den Küsten des südostasiatischen Landes Zehntausende Menschenleben. Ein Schweizer Expertenteam suchte monatelang vor Ort nach Vermissten. Simon Wullschleger aus Basel und der gebürtige Laufentaler Daniel Meury haben die Katastrophe überlebt.Der Tsunami von 2004 hinterliess in vielen Küstenorten eine Schneise der Verwüstung.
Journalistinnen und Journalisten greifen häufig auf Bildsprache zurück, um Sachverhalte anschaulicher zu beschreiben oder den Lesenden emotional näherzubringen. Dabei gilt: Je gewaltiger, desto eindrücklicher. Reichen Flut oder Welle als Metapher nicht aus, dient immer wieder der Tsunami als Sprachbild für die schiere Masse einerseits und Gefühle der Überforderung und des Kontrollverlusts andererseits. Dabei entstehen Wortneuschöpfungen wie der «Omikron-Tsunami» im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie. Aber das Wort kommt auch in alltäglicheren Kontexten zum Einsatz, beispielsweise als «Läckerli-Tsunami». Beides entdeckt in Ausgaben dieser Zeitung. Die ursprüngliche Bedeutung ist eine andere: Tsunami setzt sich aus den japanischen Wörtern für Hafen («tsu») und grosse Welle («nami») zusammen. Es beschreibt angeblich die Erfahrung japanischer Fischer, die bei der Heimkehr einen von Flutwellen zerstörten Hafen vorfanden.20 Jahre sind vergangen, seit am 26. Dezember 2004 ein unterseeisches Erdbeben vor der indonesischen Insel Sumatra eine Reihe verheerender Tsunamis an den Küsten des Indischen Ozeans auslöste. Offiziellen Schätzungen zufolge verloren rund 230’000 Menschen das Leben. Allein in Indonesien starben rund 165’000, weitere Zehntausende in Sri Lanka, Indien und Thailand. Mehr als 110’000 Menschen wurden verletzt, über 1,7 Millionen Menschen wurden obdachlo
TSUNAMI THAILAND Katastrophe 2004 Erdbeben
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