Die Mitte-Fraktion hat am Freitagnachmittag ihre Anwärter für den Bundesrat zu den Hearings empfangen. Das wenig überraschende Resultat: Markus Ritter und Martin Pfister werden dem Parlament zur Wahl gestellt.
Zweierticket der Mitte: Beide Kandidaten überzeugen in einem Punkt nicht – warum Gerhard Pfister dennoch begeistert ist
Am Freitagnachmittag nominierte die Fraktion Nationalrat Markus Ritter und den Zuger Regierungsrat Martin Pfister als Bundesratskandidaten. Parteipräsident Gerhard Pfister sagte vor Medienschaffenden, dass der Entscheid einstimmig gefallen sei. Markus Ritter hatte erklärt, dass er erst nach der Absage von Nationalrat Martin Candinas eine Kandidatur für die Landesregierung geprüft habe. Und bei Martin Pfister brauchte es das Zureden des Parteipräsidenten Gerhard Pfister, bis sich der 61-jährige Zuger Gesundheitsdirektor zu einer Kandidatur durchrang.
Pfister sagte am Freitagnachmittag nach seinem Hearing: «Es ist gut abgelaufen, aber fragen Sie die Parlamentarier.» Ihm seien Fragen zu verschiedenen Dossiers gestellt worden und auch zu seiner Person. Es gehe um folgenden Punkt: «Trauen es mir die Parlamentarier zu, dass ich das Zeug zum Bundesrat habe?»Martin Pfister hatte in der Anhörung Fragen in deutscher, französischer, italienischer und englischer Sprache zu beantworten.
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