Bern (ots) - Die heutige Ankündigung der EU-Kommission, ab dem 4. Juli vorläufig hohe zusätzliche Zölle von bis zu 38,1 Prozent auf elektrisch angetriebene Personenwagen von...
Die heutige Ankündigung der EU-Kommission, ab dem 4. Juli vorläufig hohe zusätzliche Zölle von bis zu 38,1 Prozent auf elektrisch angetriebene Personenwagen von chinesischen Herstellern zu erheben, nimmt auto-schweiz mit Sorge zur Kenntnis. Nach der Ankündigung der Biden-Administration, die US-amerikanischen Zölle auf chinesische E-Autos von 25 auf 100 Prozent zu vervierfachen, verschärft sich das Risiko eines globalen Handelskonflikts.
Der freie Handel ist gerade für die weltweit eng verknüpfte Automobilindustrie Grundpfeiler ihrer enormen Wirtschafts- und Innovationsleistung."Der drohende Handelskonflikt schafft nur Verlierer - auf Produzenten- wie Konsumentenseite", sagt auto-schweiz-Präsident Peter Grünenfelder. Gerade die Konsumenten sehen sich am Schluss mit kleinerer Produkteauswahl und höheren Preisen konfrontiert.
"Handelsbarrieren und Zölle sind Gift für den Freihandel und vor allem für die europäische Automobilindustrie", so kommentiert Thomas Rücker, Direktor von auto-schweiz, die Ankündigung der EU-Kommission."Der freie Zugang zu Rohstoffen, Batterietechnik und zahlreichen Zulieferprodukten ist zentrale Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung und den Umbruch hin zu klimafreundlichen Antriebssystemen.
- In den ersten fünf Monaten des Jahres 2024 sind in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein 98'529 neue Personenwagen in Verkehr gesetzt worden. Damit verfehlt der Schweizer Auto-Markt seinen Vorjahresstand per Ende Mai 2023 lediglich um neun Immatrikulationen. Auch im Mai selbst sind mit 21'265 nur 304 oder 1,4 Prozent weniger Neuwagen zugelassen worden als ein Jahr zuvor. Hybridmotorisierungen gewinnen ...
- Der Schweizer Markt für neue Nutzfahrzeuge fährt weiterhin auf der Überholspur. Zwischen Januar und April sind die Neuimmatrikulationen von Sachen- und Personen-Transportfahrzeugen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein um 12,4 Prozent auf 14'774 gestiegen. Trotz der konjunkturell schwierigen Lage scheint der Bedarf nach Transportleistung und zusätzlichen Fahrzeugen derzeit ungebrochen. Ein ...
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