Ob im Nahen Osten oder in der Ukraine: Krieg wird zunehmend wieder als legitimes Mittel zur Fortsetzung der eigenen Politik betrachtet. Der Buchautor und Militärberater Franz-Stefan Gady fordert: «Wir müssen wieder lernen, mit Krieg umzugehen».
Mit dem russischen Einmarsch 2022 in die Ukraine wurde Realität, was seit dem Zweiten Weltkrieg undenkbar schien: ein Angriffskrieg in Europa. Mit dem Krieg in Nahost und dem Konflikt zwischen China und Taiwan wächst die Unsicherheit weiter. Krieg wird offenbar zunehmend wieder als legitimes Mittel zur Fortsetzung der Politik betrachtet. Wir müssten wieder lernen, mit Krieg umzugehen, sagt der Analyst und Militärberater Franz-Stefan Gady.
So gut wie jeder Konflikt basiert eigentlich auf einer Fehlkalkulation. Sie schreiben in Ihrem Buch «Die Rückkehr des Krieges», in Europa hätten wir seit dem Ende des Kalten Krieges einen «parasitären Pazifismus» gepflegt. Was bedeutet das? Es gibt unzählige Beispiele. In meinem Buch führe ich die Invasion des Iraks 2003 aus, wo sich die USA stark verkalkuliert haben, weil sie auf technologische Lösungen in der Kriegsführung gesetzt haben. Ein anderes Beispiel ist natürlich auch die Invasion der Ukraine 2022, wo sich Wladimir Putin und der Kreml eben fatal verkalkuliert haben.
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