In Windisch AG fand am Mittwochabend eine Infoveranstaltung zu der geplanten Asylunterkunft statt. Mieter und Gemeinde konnten sich auf ein Vorgehen einigen.
Das Vorhaben des Kantons schockte die Anwohner und die Schweiz.Am Mittwochabend hat in Windisch AGr geplanten Asylunterkunft stattgefunden. 49 Mietparteien sollen ihre Wohnung für diese verlassen, was einen schweizweiten Aufschrei zur Folge hatte.
Der Andrang zur Veranstaltung in Windisch war gross. Anwohner wollten hören, was der Gemeinderat und der Kanton zu sagen haben und wollten auch ihrer eigenen Meinung Gehör verschaffen.Vor dem Info-Anlass gaben sich die Anwohner hoffnungsvoll. Mieter Björn hoffte vor allem, dass er länger in der Wohnung bleiben kann.In einer Mitteilung nach der Veranstaltung zeigt sich der Gemeinderat von Windisch «erleichtert».
Zunächst hätten die Vertreter des Kantons erklärt, wieso der Kanton die Gebäude für Asylanten brauche. «Dabei wurde betont, dass der Kanton nur leerstehende Wohnungen mieten wird. Und es nicht in seinem Interesse ist, dass für die Unterbringung von Asylsuchenden Mieterinnen und Mietern gekündigt werden muss.»
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