Fussfehlstellungen – Letzter Ausweg Operation? Fussbeschwerden sind für etwa 40 Prozent aller Erwachsenen in der Schweiz ein Thema. Häufig sind Fussfehlstellungen die Auslöser für die Beschwerden, entstanden durch falsches Schuhwerk oder angeborene Fehlbildungen.
Dipl. Podologe HF / OrthopädiefachmannMitglied Zentralvorstand Schweizerischer Podologen-Verband SPVSchulthess Klinik Zürich
Mario Malgaroli: Durch Belastung kann die Fehlstellung zusätzlich verstärkt werden und es kann zu belastungsabhängigen Schmerzen kommen. Die Auswahl des passenden Schuhs und eine Abklärung, ob Einlagen sinnvoll sind, sind in Ihrem Fall wichtig. Mario Malgaroli: Wenn die Einlagen passen und Sie sich wohlfühlen damit, dann können Sie die Einlagen mit gutem Gewissen tragen.
Mario Malgaroli: Das Einknicken der Füsse ist immer mehr verbreitet in der Bevölkerung und deutet auf einen Knick-Fuss hin. Dies ist eine Fussfehlstellung, bei der das Längsgewölbe des Fusses abflacht und der Fuss nach innen kippt. Verantwortlich dafür kann eine Schwäche des Muskulus Tibialis posterior sein. Es ist wichtig, bei einem Knickfuss frühzeitig Massnahmen zu ergreifen, um langfristige Schäden und Schmerzen zu vermeiden.
Mario Malgaroli: Längsrillen in den Fussnägeln sind in der Regel harmlos. Sie können jedoch verschiedene Ursachen haben: Mit zunehmendem Alter sind Längsrillen in den Nägeln häufiger. Die Nagelmatrix, das ist der Bereich, aus dem der Nagel wächst, verändert sich im Laufe der Zeit, was zu diesen Rillen führen kann. Eine Verletzung der Nagelmatrix kann zu Längsrillen führen.
Yvonne Siegenthaler-Matter: Da der Nagel durch Ihre Wölbung wohl auch einwächst, ist es ratsam, den Nagel mit einer Nagelspange bei einer Podologin behandeln zu lassen. Mit Hilfe der durch Nagelkorrekturspangen genutzten Feder- oder Helelkraft kann der Nagel wieder in seine ursprüngliche Position gebracht werden.
Mario Malgaroli: Diesem Problem können verschiedene Ursachen zu Grunde liegen. Am besten lassen Sie bei Ihrem Hausarzt oder Fussspezialisten abklären, ob Sie weiter machen können, wie bis anhin, oder Massnahmen ergriffen werden sollten. Simone Zwicky: Guten Tag Diese Frage lässt sich so leider nicht beantworten. Es könnte sich um eine Sehnenentzündung handeln. Allerdings kann die Diagnose nicht ohne klinische Untersuchung und Bildgebung gestellt werden. Sie müssten sich bei Ihrem Hausarzt oder ggf. auch Fussspezialisten vorstellen.Simone Zwicky: Bei einem Hallux rigidus handelt es sich um eine Arthrose des Grosszehengrundgelenkes.
Simone Zwicky: Wenn der Hallux valgus keine Probleme bereitet, so muss man ihn auch nicht operieren. Ursächlich an der Entstehung ist eine Bindegewebeschwäche, die zu einem Abweichen des 1. Mittelfussknochens zur Körpermitte hin führt. Diese ist genetisch bedingt. Gezieltes Training für eine kräftige Fussbinnenmuskulatur ist gut, kann eine Hallux valgus-Fehlstellung jedoch nicht beheben.
Simone Zwicky: Guten Abend Ein CRPS II ist ein sehr komplexes Krankheitsbild und schwierig zu therapieren, vor allem wenn es seit 15 Jahren besteht. Ich gehe davon aus, dass Sie bereits umfassend abgeklärt wurden bei Diagnosestellung? Zum Beispiel von einem Rheumatologen? Wenn Ihnen Kühlen gut tut, so machen Sie das. Alles Gute für
Simone Zwicky: Auch das Taubheitsgefühl lässt sich bei einer Morton-Neuralgie durch eine Infiltration beeinflussen. Eine Garantie gibt es nicht, aber ein Versuch ist es wert, wenn es Sie stört und ansonsten nichts dagegen spricht. Yvonne Siegenthaler-Matter: Eventuell könnte Ihnen eine Orthese helfen. Orthesen dienen zur Entlastung einer bestimmten Druckstelle. Eine Korrektur ist jedoch nur minimal möglich. Sie müssen sehr feingearbeitet sein, damit sie nicht an anderen Stellen Druck verursachen. Mit einer massgefertigten Orthese kann eine dauerhafte Druckentlastung herbeigeführt werden.
Mario Malgaroli: Die Einlagen sollten von Anfang an keine Schmerzen verursachen. Es kann jedoch eine Umgewöhnung sein. Die ersten zwei bis drei Tage kann es zu einer Aktivierung der Muskulatur führen. Dies können Sie spüren. Schmerzen sollten Sie jedoch nicht spüren. Vielfach werden die Einlagen nicht an die individuelle Fussform angepasst und somit wird dem Fuss etwas aufgezwungen. Dies kann zu Schmerzen führen.
Simone Zwicky: Wenn es ein Lipom ist und Sie nicht stört, dann muss man auch nichts machen. Wenn bislang kein MRI gemacht wurde, würde ich das zur besseren Beurteilung des Befundes nachholen. Mario Malgaroli: Das Tragen von Socken in den Schuhen ist aus hygienischen, komfortablen und gesundheitlichen Gründen sehr empfehlenswert. Socken absorbieren Schweiss und verhindern, dass dieser direkt in die Schuhe gelangt. Dies reduziert die Ansammlung von Bakterien und verhindert unangenehme Gerüche. Socken bieten ausserdem eine zusätzliche Polsterung und reduzieren die Reibung zwischen Fuss und Schuh. Dies kann Blasen und Hautreizungen vorbeugen.
Simone Zwicky: Diese Frage lässt sich hier nicht abschliessend beantworten. Bei der Schwellung am Ballen könnte es sich um eine Morton-Neuralgie handeln. Diese hätte jedoch keinen Zusammenhang mit Ihrem Unfall. Ich empfehle Ihnen die Untersuchung bei einem Spezialisten inklusive Bildgebung. Mario Malgaroli: Das Fussbrennen wird durch die engen Schuhe verursacht, da die Durchblutung der Füsse eingeschränkt wird. Es empfiehlt sich die Schuhe, wenn möglich, anpassen zu lassen oder breitere Schuhe zu kaufen.
Simone Zwicky: Guten Abend Wichtig ist zudem, dass Sie keine verkürzte Wadenmuskulatur haben. Denn wenn diese verkürzt ist, kommt es beim Abrollen zu einer vermehrten Vorfussbelastung, was wiederum zu Schmerzen am Ballen führt. Somit empfehle Ihnen – nebst dem Tragen der Einlagen – ein mehrmals täglich durchgeführtes Wadenstretching.
Simone Zwicky: Ursächlich ist eine Verkürzung der Wadenmuskulatur. Diese wird beim Liegen und Sitzen verstärkt, da sich der Fuss in Beugestellung befindet. Durch die verkürzte Muskulatur kommt es beim Laufen zu einem vermehrten Zug an der Fusssohle im Bereich der Sehnenplatte und zu einem vermehrten Druck im Bereich des Ballens. Dehnen Sie mehrmals täglich Ihre Wade und die Situation wird sich verbessern.
Simone Zwicky: Das Wichtigste bei einer Plantarfasziitis ist regelmässiges Streichung der Wadenmuskulatur, um beim Abrollvorgang den Zug auf die Plantarfaszie zu verringern. Einlagen können das entzündete Areal entlasten, sind aber in erster Linie für die hochakute Phase vorgesehen. Kybun-Schuhe sind innen schön weich und gut gepolstert. Allerdings kommen nicht alle mit dieser Polsterung zurecht.
Simone Zwicky: Diese Frage lässt sich leider ohne klinische Untersuchung und auch Bildgebung nicht beantworten. Ich empfehle Ihnen die Vorstellung bei Ihrem Hausarzt und/oder Fussspezialisten. Mario Malgaroli: Bei Stopp und Go Sportarten ist die richtigen Schuhgrösse und Stabilität besonders wichtig. Die blauen Nägel zeugen davon, dass Sie mit den Zehen den Halt suchen oder die Schuhe zu klein sind. Eine Einlage kann zusätzlich helfen die Kraft auf den Füssen richtig zu verteilen und besser weiterzugeben. Lassen Sie sich in einem Orthopädiefachgeschäft beraten.
Mario Malgaroli: Eine Kontrolle der Einlagen und Schuhe ist auf jeden Fall empfehlenswert. Gleichzeitig kann ihre Fusssituation neu beurteilt werden. Simone Zwicky: Eine Haglundexostose ist genetisch und muss nicht zwingend Probleme machen. Achten Sie darauf, dass das Schuhwerk in diesem Bereich nicht reizt und dass die Wadenmuskulatur gut aufgedehnt ist, sodass es zu keinem Konflikt mit der Achillessehne kommt.
Simone Zwicky: Ganz wichtig ist ein regelmässiges, mehrmals tägliches Aufdehnen der Wadenmuskulatur, um beim Abrollvorgang den Zug auf die Plantarfaszie zu verringern. Auch könnten Einlagen mit Fersenweichbettung helfen. Simone Zwicky: Zunächst muss man eruieren, um was es sich bei diesem Überbein handelt – Knochen oder z. B. ein Ganglion? Evtl. kann man es abpunktieren oder auch operativ entfernen, wenn es stört.
Matt Stämpfli: Das Tragen von Barfussschuhen in Verbindung mit gezielten Übungen kann unterstützend sein, möglicherweise auch in Kombination mit Einlagen. Hierzu müsste dein Fuss jedoch betrachtet und ein individuelles Programm zusammengestellt werden. Ein Versprechen gibt es nicht – aber sag niemals nie.
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