Das Baudepartement verlangt, die Werbung beim Messezentrum sei zu entfernen. «Sicher nicht», sagt der Veranstalter. Eine Basler Posse.
können sie dort in die Welt der Dinosaurier eintauchen. Doch geht es nach dem Willen der Basler Verwaltung, werden sie es bald schwerer haben, den Eingang am Riehenring zu finden. Die MCH Group bestätigt auf Anfrage: «Das Bau- und Verkehrsdepartement hat uns zur Entfernung des Plakats aufgefordert.»
Thomas Dürr, der mit Act Entertainment als Veranstalter für die Show verantwortlich zeichnet, sagt: «Damit bin ich nicht einverstanden.» Er habe einen gültigen Vertrag mit der MCH Group, der beinhaltet, wie im Eingangsbereich auf den Event aufmerksam gemacht wird. Ohne eine solche Werbemassnahme seien Blockbuster in der Halle nicht mehr möglich.
Was als Widerspruch erscheint, lässt sich aufklären: Die MCH Group hatte im Rahmen der vorangegangenen Marvel-Ausstellung ein Baugesuch gestellt. Doch dieses Verfahren dauerte Monate, sodass die Bewilligung erst kurz vor Schliessung der Show Anfang September vergangenen Jahres vorlag. Im Rahmen dieses Verfahrens hatte sich die Stadtbildkommission gegen die gewählte Plakatierung gestellt.
Für Werbeplakatierungen hat die Stadtbildkommission ein eigenes «Reklamekonzept» entworfen und publiziert. Explizit wird darin die Messe als stark frequentierter Ort der Stadt angeführt, wo «eine liberalere Beurteilung bezogen auf die Reklamengrösse und Reklamedichte angebracht ist». Folien, wie sie beim Messezentrum aufgezogen worden sind, finden zwar keine explizite Erwähnung in diesem Konzept. Allerdings entsprechen sie in der Wirkung den Megapostern.
Auch komplizierte Verfahren mit dem Bauinspektorat gehören mittlerweile zur Routine der MCH Group. So musste Anfang Monat eine nachträgliche Baubewilligung für eine «Nutzungsänderung» des Rundhofs in der Halle 2 von einer «Warte-/Aufenthaltsfläche» zur «Restaurationsfläche» eingereicht werden. Interveniert hatte allerdings nicht die Stadtbildkommission, sondern lärmgestörte Nachbarn.BundesratswahlCopyright © bz Basel.
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