Nach dem unerwarteten Rücktritt von Heinz Huber startet die Suche nach einem neuen CEO bei Raiffeisen. Mitarbeiter äußern Kritik am Umgang mit dem Abgang. Interner Kandidat oder externer Bewerber?
Heinz Huber hat bei Raiffeisen alle überrascht. Wenige Tage vor Weihnachten gab er bekannt, dass er von seinem Posten als CEO zurücktritt, um im Juli dieses Jahres eine neue Stelle als Präsident der Graubündner Kantonalbank anzutreten. Für Verwirrung sorgte offenbar nicht nur Hubers Wechsel, sondern auch sein Abschied. Wie die Zeitungen von «ch media» am Mittwoch berichten, soll er nach den Weihnachtsferien ohne ein Wort des Abschieds verschwunden sein.
Damit hat Huber offenbar einige Mitarbeitende vor den Kopf gestossen. Es sei «total stillos», wie er sich aus dem Staub gemacht habe, einfach «unprofessionell», zitieren die Zeitung Mitarbeitende. Die Befürchtungen der Veteranen - Wer soll die Genossenschaftsbank künftig führen? Die Nachfolgesuche ist lanciert. Bis feststeht, wer das Rennen macht, führt interimsmässig Finanzchef Christian Poerschke die Geschäfte. Kommt nach Huber wieder ein externer Kandidat zum Zug? Raiffeisen-Veteranen befürchten dies. Denn aus der aktuellen Geschäftsleitung drängt sich keine Kandidatur auf. Doch offenbar wünschen sich die Genossenschaftsbanken genau dies: einen Chef aus den eigenen Reihen. «Wir brauchen jetzt jemanden mit Stallgeruch», sagt laut der Zeitung ein Insider. An möglichen Kandidaten mangelt es nicht. Gute Chancen werden intern dem Chef der Stadtzürcher Raiffeisen-Genossenschaft Matthias Läubli eingeräumt, aber auch Christopher Baumgartner, Chef von Raiffeisen Nidwalden. Genannt wird auch der Name von Daniel With, Chef der Raiffeisenbank Rohrdorferberg-Fislisbach und Verwaltungsrat der Raiffeisen Basel, sowie jener von Pia-Maria Rubitschon, Ex-Chefin der Raiffeisen Basel und heutige Leiterin der Raiffeisen Bichelsee.
RAIFFEISEN CEO Nachfolge Heinz Huber Christian Poerschke Matthias Läubli
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