Der Nationalrat entscheidet am Montag über Gelder für Entwicklungszusammenarbeit. Kürzungen alarmieren Hilfswerke.
Eine Milliarde Franken – so viel möchte eine bürgerliche Allianz im Nationalrat bei der Entwicklungszusammenarbeit in den kommenden vier Jahren sparen. Das stösst bei den Schweizer Hilfswerken auf grosses Unverständnis. NGOs sprechen von einem «Kahlschlag» und protestieren im Rahmen eines «Solidaritäts-Alarm» gegen die drohenden Kürzungen.
Zieht sich die Schweiz und der Westen zurück, dann springen China oder Russland in diese Lücke. Autor: Melchior Lengsfeld Helvetas-Direktor Im Zuge der Budgetkürzung und der sehr kurzfristigen Umsetzung – bereits ab Januar könnte weniger Geld fliessen – droht nun diversen Hilfsprojekten das Aus. Konkret: Ein Wasserprojekt der Helvetas in Mali ist gefährdet.
Das Schweizer Engagement gelte bei den internationalen Partnern als zuverlässig, neutral und qualitativ hochstehend: «Wir haben keine geopolitischen Präferenzen. Das wird sehr geschätzt. Wenn jetzt Projekte abgebrochen werden, die man langfristig vor Ort plant, dann muss man das gut erklären können.» Gerade dann, wenn ein reiches Land wie die Schweiz ihre Beiträge kürzt, betont Schneuwly.
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