Der Traditionsfirma Goll Orgelbau fehlen Mitarbeitende, um die Orgel in Sarnen bis im Herbst fertigzustellen. Trotzdem stirbt der Beruf des Orgelbauers nicht aus.
Die Orgel der Pfarrkirche in Sarnen wird komplett erneuert. Insgesamt wird fast eine Million Franken in das Instrument investiert. Beteiligen wird sich an der Sanierung auch der Denkmalschutz. Eigentlich sollte die Orgel am 17. November feierlich eingeweiht werden. Doch daraus wird nichts. Die Traditionsfirma Goll Orgelbau aus Luzern kann die Arbeiten nicht rechtzeitig abschliessen. Die Eröffnung muss auf kommendes Frühjahr verschoben werden.
«Mir persönlich ist es sehr wichtig, in den Nachwuchs zu investieren», hält Simon Hebeisen fest. Deshalb habe er selber über 10 Jahre auch als Berufsschullehrer gearbeitet. Die Firma selbst sei seit mehreren Jahrzehnten ein Ausbildungsbetrieb. Nur vor einem Jahr habe man niemand Geeignetes für die Ausbildung gefunden.
Wie der Orgelbauer sagt, braucht es, um eine Lehre anzufangen, doch eine besondere Faszination für oder eine Verbindung mit der «Königin der Instrumente». Die Ausbildung in der Schweiz hält Hebeisen aufgrund des dualen Bildungssystems für die bessere als etwa in Deutschland. Nur könne man in der Schweiz keine Meisterprüfung ablegen – dafür müsse man nach Ludwigsburg.
Damals seien wohl auf Wunsch der Organisten möglichst viele Klangfarben eingebaut worden. Die neue Orgel wird etwas reduziert auf 29 Register. «Das lässt immer noch unzählige Klangmischungen zu», verspricht der Orgelbauer. Auch die Manuale, also die Klaviaturen übereinander, werden von drei auf zwei reduziert. Dafür wird eine Setzeranlage eingebaut. Diese lässt es zu, Register-Kombinationen zu speichern und auf Knopfdruck abzurufen.
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