Klaus-Michael Kühne, der reichste Mann der Schweiz, beauftragte Forscher mit einer Studie über sein Unternehmen in der Nazi-Zeit. Die Ergebnisse veröffentlicht er jedoch nicht. Kühne + Nagel profitierte während des Zweiten Weltkriegs durch den Transport geraubter Güter und Raubkunst.
Was will Klaus-Michael Kühne verheimlichen? Der reichste Mann der Schweiz beauftragte Forscher, eine Studie zu seinem Unternehmen in der Nazi-Zeit zu erstellen. Publik macht er sie aber nicht. Klaus-Michael Kühne und sein Unternehmen Kühne + Nagel stehen wegen ihrer Verstrickung in die Nazi-Zeit und die Plünderung jüdischen Eigentums im Zweiten Weltkrieg in der Kritik.
Der 87-jährige Hamburger baute das Unternehmen zu einem globalen Logistikriesen, mit Hauptsitz in Schindellegi SZ auf. Heute ist er der grösste Aktionär der Lufthansa-Gruppe sowie der Reederei Hapag-Lloyd. Jetzt werfen historische Enthüllungen einen Schatten auf das Erbe der Firma. Im 125-jährigen Jubiläumsbuch von 2015 erwähnte das Unternehmen Adolf Maass sowie die Abhängigkeit von Nazi-Aufträgen und die Unterstützung bei der Plünderung jüdischen Eigentums. Maass' Ausscheiden wurde jedoch als freundschaftlicher Akt dargestellt. Die Festschrift war nicht öffentlich zugänglich.
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