Der US-Aktienmarkt zeigt eine leichte Konsolidierung nach dem starken Jahresauftakt, während die deutsche Wirtschaft positive Signale sendet. Die Veröffentlichung von Frühindikatoren und Immobilienmarkt-Daten in den USA steht im Fokus, während in Deutschland der ZEW-Index gestiegen ist. Die Bilanzsaison geht weiter, mit Unternehmen aus verschiedenen Branchen, die ihre Ergebnisse vorlegen.
Die Wall Street befindet sich am Dienstag in einer leichten Konsolidierung nach dem starken Jahresauftakt. Der Leitindex schwankt leicht, nachdem er im neuen Jahr bereits ein Plus von knapp zehn Prozent zugelegt hat. Händler beobachten eine ruhige Marktstimmung mit wenigen Transaktionen. Der Fokus liegt auf den US-Marktteilnehmern, die am Nachmittag den Handel wieder aufnehmen. Die Stimmung ist trotz der anhaltenden Unsicherheiten, wie dem Ukraine-Krieg und dem Handelskrieg, allgemein positiv.
Optimismus entsteht auch durch die Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Ukraine-Krieges. Auch die deutschen Wahlen am kommenden Wochenende spielen eine Rolle, da sie die Risikoneigung der Anleger dämpfen.Zu den wichtigsten Ereignissen am heutigen Tag zählt die Veröffentlichung von Frühindikatoren (Empire State Index) sowie Daten zum Immobilienmarkt (NAHB-Index) in den USA. In Deutschland gab es bereits positive Nachrichten: Der ZEW-Index ist im Februar stärker als erwartet gestiegen, und die Schweizer Industrieproduktion hat sich ebenfalls besser entwickelt als erwartet. Die US-Notenbank hat erneut Zinssenkungen ausgeschlossen und betont die Notwendigkeit, zunächst mehr Fortschritte bei der Inflation zu sehen.Auf deutscher Seite geht die Bilanzsaison weiter. Einige Unternehmen aus den hinteren Reihen haben ihre Ergebnisse vorgelegt, mit einem Mix aus Licht und Schatten. Die Performance der einzelnen Unternehmen ist vielfältig. Die Aktie von Allianz hat sich am Dienstag leicht nach dem starken Anstieg im laufenden Jahr mit einem Minus von 1,4 Prozent zurückgezogen. Im Gegensatz dazu zeigen sich die Aktien von BMW mit einem Plus von 7,7 Prozent stark verbessert, nachdem das Unternehmen mit einem deutlich besseren Ergebnis als erwartet die Analysten überrascht hat. Auch die Aktie von SAP hat sich positiv entwickelt, da das Unternehmen seine Ziele bei Umsatz und Gewinn übertroffen hat. Der französische Beratungs- und IT-Dienstleister Capgemini erwartet hingegen im laufenden Jahr 2025 einen Umsatzrückgang um zwei Prozent und senkt die Erwartungen für die kommenden Jahre. Die Aktien des Unternehmens sind in Paris um 9 Prozent gestürzt
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