Volley Amriswil krach gegen Tours im CEV-Cup

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Im Playoff-Hinspiel des CEV-Cups musste sich Volley Amriswil dem französischen Spitzenteam Tours mit 1:3 geschlagen geben. Trotz der Niederlage zeigte der Schweizer Cupsieger eine achtbare Leistung vor fast 800 Zuschauern in der Tellenfeldhalle. Das Rückspiel findet in zwei Wochen in Frankreich statt.

Volley Amriswil im Playoff -Hinspiel des CEV-Cups gegen Tours als 1:3-Verlierer vom Feld. Vor fast 800 Zuschauerinnen und Zuschauern in der heimischen Tellenfeldhalle zeigte sich der Schweizer Cupsieger trotz der Niederlage achtbar. Das Rückspiel findet in zwei Wochen in Frankreich statt. Das französische Team Tours war für Amriswil am Mittwochabend eine Nummer zu groß.

Als die Gäste mit 2:0 Sätzen in Führung lagen, versuchte der Speaker im Tellenfeld den enttäuschten 760 Zuschauerinnen und Zuschauern zu erklären, was für ein Spitzenteam gegen den Schweizer Cupsieger auf dem Feld stand. Tours hat 2005 die Champions League und 2017 den CEV Cup gewonnen. Vor drei Jahren stand es ein weiteres Mal im CEV-Cup-Final. In der laufenden Meisterschaft hatten die Franzosen aus dem Loiretal nach neun Runden erst zwei Siege eingefahren. Seither aber haben sie in sieben Spielen sechs Siege geholt und sich auf Rang vier in der sehr starken französischen Liga festgesetzt. Einschüchtern liessen sich die Amriswiler davon nicht. Von Beginn weg entwickelte sich im Playoff-Hinspiel des CEV-Cup eine Partie auf höchstem Niveau. Nach dem 4:4 setzten sich die Franzosen bis auf 12:8 ab. Tours spielte ein brillantes Sideout. Erst beim Stand von 14:18 konnten die Amriswiler einen Punkt bei eigenem Auf-schlag schreiben – wegen eines Aufstellungsfehlers. Dem schnellen Angriffsspiel der Gäste standen die Amriswiler Blocker in dieser Phase fast machtlos gegenüber, und Tours’ 25:19-Satzgewinn war überaus verdient. Der zweite Durchgang verlief über weite Strecken gleich wie der erste. Nach dem 4:8 ersetzte Björn Höhne den glücklosen Bruno Jukic. Ab Satzmitte kamen die Amriswiler plötzlich viel besser ins Spiel. Als Daniel Urueña nach dem 14:16 zwei schöne Punkte gelangen, witterten die Spieler von Trainer Juan Manuel Serramalera und mit ihnen die begeistert mitgehenden Zuschauer plötzlich eine Chance. Doch da zeigte Tours seine Klasse: Unter der magistralen Führung des Diagonalangreifers, des Kanadiers Ryan Sclater, holte sich der Favorit auch den zweiten Satz mit 25:21. Im dritten Satz versuchte Amriswils Coach Serramalera etwas Neues: Zuerst brachte er Mitteangreifer Facundo Imhoff für Joel Hauck, und dann nahm er seinen Diagonalangreifer Julian Weisigk trotz einer guten Leistung aus dem Spiel und versuchte, mit Etienne Schalch neue Akzente zu setzen. Nach der 15:12-Führung der Franzosen zahlten sich diese Wechsel aus. Nicht nur glichen die Amriswiler bei 16:16 erstmals aus, sie gingen dank Urueña gar 18:16 in Führung. Jetzt zeigten die sonst so selbstsicheren Spieler aus Tours Nerven. Sclater ins Out, Voss ins Out und eine weiterer Fehler von Sclater führten zur 23:20-Führung und schliesslich zum 25:23-Satzgewinn für Amriswil. Der vierte Durchgang aber brachte wieder «Courant normal». Nach dem 11:11 setzten sich die Gäste beim Service des in dieser Phase überragenden Aussenangreifers Antoine Pothron auf 16:11 ab. Jetzt hätte nur noch ein Wunder die Amriswiler retten können. Doch auf dieses wartete das Publikum vergebens. Michael Marshmann realisierte mit dem dritten Matchball und dem 25:22 den 3:1-Sieg für die Gäste. Das Rückspiel findet am Mittwoch, 29. Januar, um 20.00 Uhr in Tours statt

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