Gesundheitskosten 2024 explodieren
Die Menschen in der Schweiz müssen nächstes Jahr eine weitere bittere Pille schlucken: Die Krankenkassenprämien steigen um durchschnittlich 8,7%. Seit Jahren liegen die Kosten für die medizinische Grundversorgung über der Teuerung. Warum ist das so? Und gibt es überhaupt einen Ausweg aus diesem Teufelskreis?Berichtet er nicht gerade über Fintech, Kryptowährungen, Blockchain, Banken oder Handel, kann man den Wirtschaftskorrespondenten von swissinfo.
Preisüberwacher Stefan Meierhans ist der Meinung, dass die Schweizer Krankenkassen allen, die im Ausland billigere Medikamente kaufen, die Kosten erstatten sollten. "Sie befinden sich in einer Position, die an einen Interessenkonflikt erinnert: Sie sind Eigentümer der Krankenhäuser und haben daher ein Interesse daran, deren Rentabilität sicherzustellen. Gleichzeitig bestimmen sie den Rückerstattungssatz aus den Rechnungen, die den Patient:innen ausgestellt werden", sagte er Anfang des Jahres im Westschweizer Fernsehen RTS.
"Ein und derselbe Warenkorb kostet in der Schweiz 72% mehr als im OECD-Durchschnitt", ist im Bericht zu lesen. Der Betrieb eines Spitals ist in der Schweiz mehr als doppelt so teuer wie im OECD-Schnitt.
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