Weil die frühere Gastropächterin Beatriz Sablonier sich juristisch wehrte, hat der Stadtrat seine Vergabepraxis in städtischen Bädern neu beurteilt. Das Resultat ist für Sablonier ernüchternd.
Der Kiosk in der Badi Utoquai wurde nach 11 Jahren neu verpachtet – an die Frauenzimmer AG.Seit April sorgt im Seebad Uto die Frauenzimmer AG für das kulinarische Wohl der Badegäste. Das wollte die frühere Pächterin Beatriz Sablonier nicht akzeptieren. Als die Neuvergabe vor einem Jahr bekannt wurde, setzte sie
, um den für sie enttäuschenden Entscheid des städtischen Sportamtes umzustossen: Sablonier engagierte eine Anwältin und schaltete die Wettbewerbskommission ein, und Stammgäste unterschrieben eine Petition zur Rettung der «Freien Sicht aufs Mittelmeer», wie sie ihren Kiosk nannte., weshalb die Eventmanagerinnen Katja Weber und Isa Hackl von Frauenzimmer AG vorerst befristet für ein Jahr im Uto wirteten.
Wie die NZZ nun schreibt, hat Beatriz Sablonier inzwischen Antwort vom Stadtrat bekommen, was ihre Einsprache angeht: Dieser hat beschlossen, den Vergabeentscheid für die Frauenzimmer AG zu bestätigen. Marc Caprez, Sprecher des Sportamts, bestätigt das Versenden des Beschlusses. Weil das Verfahren aber noch läuft, kann er sich nicht weiter zur Sache äussern.
Die GLP möchte erreichen, dass der Stadtrat die Vergabe von städtischen Restaurationsbetrieben und den Bewerbungsprozess transparenter regelt, die AL stört sich daran, dass «vor allem grosse Unternehmen, welche bereits eine Vielzahl von Restaurants und Cafés betreiben, den Zuschlag erhalten und kleine Unternehmen das Nachsehen haben».. Sie entscheidet gemäss NZZ in den nächsten Tagen, ob sie den Stadtratsbeschluss beim Bezirksrat anfechten wird.
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