Dolmetscher im Dienst des Bundes stehen unter Verdacht, eritreische Flüchtlinge zu bespitzeln und Schutzgeld zu erpressen. Das hat weitreichende Folgen für die Flüchtlinge.
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Dolmetscher, die für den Bund arbeiten, sollen eritreische Flüchtlinge in der Schweiz bespitzeln. Die Dolmetscher seien getarnte eritreische Spione, die hierzulande Informationen bei vertraulichen Gesprächen abgreifen oder Aussagen im Asylprozess falsch übersetzen, schreibt die Zeitung Mehrere politisch verfolgte Flüchtlinge sollen deswegen abgelehnt oder gar zurück nach Eritrea geschafft worden sein, wo sie eingesperrt und gefoltert wurden. .
«Er drohte mir vor den Behörden in meiner Muttersprache, ich solle bloss nichts Falsches sagen über mein Land. Zudem verniedlichte er meine Aussagen, spielte sie herunter und winkte oft ab, wenn ich anfing, Geschichten über die Gefangennahme von politischen Flüchtlingen zu erzählen oder von anderen Schicksalen berichtete», erzählt Y. von Gesprächen mit seinem Dolmetscher. Y.
Das Staatssekretariat nehme die Vorwürfe sehr ernst und habe ein grosses Interesse, diese Fälle zu untersuchen, heisst es im Artikel der «Schweiz am Wochenende» weiter.Du willst keine News mehr verpassen? Hol dir jetzt die Today-App:
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