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Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski sieht den Herbst als entscheidende Phase für den weiteren Verlauf und die Beendigung des Kriegs gegen den Angreifer Russland an. «Zusammen mit unseren Partnern können wir unsere Position so stärken, wie es nötig ist für unseren gemeinsamen Sieg – für einen wirklich gerechten Frieden», sagte Selenski in seiner täglichen Videoansprache.
Während sich Kiew des weiteren Beistands aus Washington bei einem Sieg der Demokraten relativ sicher sein kann, ist der aussenpolitische Kurs des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers Trump bezüglich der Ukraine unklar. Im Wahlkampf erklärte er mehrfach, er wolle einen schnellen Frieden erreichen, sagte dabei aber nicht, wie und zu welchen Bedingungen.Während Selenski im Ausland nach weiterer Hilfe sucht, bleibt die Lage in der Heimat weiter schwierig.
In dem mühsam verhandelten Pakt finden sich unter anderem Absichtserklärungen für eine Reform des UNO-Sicherheitsrats und Forderungen nach einer Anpassung des internationalen Finanzsystems zugunsten des sogenannten Globalen Südens. Auch ein erstes Fundament für die weltweite Regulierung von Künstlicher Intelligenz soll damit gelegt werden. Ebenso wendet sich der Text gegen ein Wettrüsten im Weltraum.
Das bisherige Zögern der USA, der Ukraine zu erlauben, mit westlichen Waffen tief in russischem Territorium gelegene Ziele zu attackieren, rühre von Sorgen vor einer Eskalation in den Spannungen mit Moskau, sagte Selenski. Er denke, dass Biden aktuell Informationen aus seinem Umfeld erhalte, wonach es eine Eskalation geben könnte. «Aber, und das ist wichtig, nicht jeder um ihn herum, ist dieser Meinung», betonte Selenski mit Blick auf die Berater des US-Präsidenten.
In London war die Rede von einem erfolgreichen ukrainischen Angriff in der Nacht zum 18. September auf das Depot nahe der Kleinstadt Toropez im Gebiet Twer. Vermutlich sei Munition schlecht gelagert worden und dadurch Ziel unbemannter Drohnen geworden. Die Detonationen hätten dann eine Kettenreaktion im unterirdischen Bunkersystem der Anlage in Gang gesetzt, «was zu einem enormen Verlust an Munition führte».
Die gemeinsam mit der unabhängigen russischen Nachrichten-Website «Mediazona» erstellte Zählung beruhe auf der Auswertung offizieller Erklärungen, Traueranzeigen, Todesmeldungen in Onlinenetzwerken sowie auf der Beobachtung von Gräbern auf Friedhöfen in Russland. Sie umfasse den Zeitraum vom Kriegsbeginn im Februar 2022 bis zum 19. September. Ende August hatten die beiden Medien die Zahl der identifizierten russischen Kriegstoten mit 66.000 angegeben.
Die Enthüllung macht das Durcheinander in Kursk aus russischer Sicht umso peinlicher. Aus den Dokumenten gehe zudem hervor, dass die Russen über die Moral der Truppen in Kursk besorgt sind. Sie Sorge hat sich nach dem Selbstmord eines Soldaten an der Front, der sich Berichten zufolge in einem «anhaltenden Zustand der Depression aufgrund seines Dienstes in der russischen Armee» befand, weiter verstärkt.
Nach Einschätzung der internationalen Energiebehörde sind seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 zwei Drittel der ukrainischen Kapazitäten für die Stromproduktion zerstört worden. Selenski: Äusserst schwierige Lage im Donezker Gebiet Der ukrainische Generalstab informierte in seinem Bericht über fortdauernde Kämpfe. Entlang der gesamten Frontlinie habe es über 90 russische Angriffe gegeben. Der Grossteil sei abgewehrt worden. Ein Teil der Gefechte dauerte zur Berichtszeit jedoch noch an. Zu Frontveränderungen machte der Generalstab genauso wie zur Lage im russischen Grenzgebiet Kursk keine Aussagen.
Zwischen März und September habe das russische Militär in neun Wellen systematisch Kraftwerke, Stromnetze und Anlagen für die Stromverteilung angegriffen. Der Strombedarf im Winter wurde im Bericht für Spitzenzeiten mit über 18 Gigawatt angegeben.
Für die Gesetzesinitiative stimmten nach Angaben des Abgeordneten Jaroslaw Schelesnjak 281 Parlamentarier. Insgesamt gibt es 450 Abgeordnete.
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