Nach dem verheerenden Tsunami von 2004 hat sich die Tsunami-Frühwarnung enorm entwickelt. Das von Andrey Babeyko entwickelte System Gitews arbeitet in Indonesien und nutzt Sensoren, um Erdbeben und Meeresspiegelveränderungen zu registrieren. Neue Forschung konzentriert sich auf untypische Tsunamis, die durch Vulkane oder Erdrutsche ausgelöst werden.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie2004 hat ein Tsunami weite Teile Indonesien s verwüstet. Die Früherkennung hat seither gewaltige Fortschritte gemacht – doch nicht alle Warnungen kommen an.Der Geowissenschaft ler Andrey Babeyko entwickelte nach dem Erdbeben 2004 ein Tsunami - Frühwarnsystem .2018 fiel dieses aus, weil die Infrastruktur zerstört wurde.
Neue Forschungen konzentrieren sich auf untypische, durch Vulkane und Erdrutsche verursachte Tsunamis. Der 26. Dezember 2004 sei für ihn «ein Schock» gewesen, sagt Andrey Babeyko – wohl wie für so viele andere, die an diesem Tag die Bilder aus Südostasien im Fernsehen sahen. Bilder von den Zerstörungen, die das Erdbeben und der Tsunami vor 20 Jahren anrichteten. Bei Babeyko kam schnell noch ein anderes Gefühl hinzu – oder eher eine Frage: Könnte seine Forschung dabei helfen, solche Katastrophen künftig zu verhindern? Der Geowissenschaftler vom Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam (GFZ) beschäftigte sich damals mit plattentektonischen Modellierungen, mit Prozessen, die Millionen Jahre dauern. «Mir wurde aber klar, dass meine Methode auch für Tsunamis funktionieren könnte.» So begann für Babeyko die Arbeit am Tsunami-Frühwarnsystem Gitews. 2011 übergab das GFZ das System an die indonesischen Behörden, die es seitdem selbst betreiben und weiterentwickeln.Heute besteht das Frühwarnsystem aus 300 Sensoren, die über ganz Indonesien verteilt sind. Darunter sind Seismometer, die von Erdbeben ausgelöste Schwingungen aufzeichnen, Küstenpegel, die den Meeresspiegel im Auge behalten, sowie sogenannte geodätische GPS-Empfänger. Satellitengestützt registrieren diese, wenn sich die Erdoberfläche um wenige Zentimeter hebt oder senkt. All diese Daten fliessen in einem Lagezentrum in Jakarta zusammen, wo im Ernstfall Alarm ausgelöst wir
Tsunami Frühwarnsystem Erdbeben Indonesien Geowissenschaft Katastrophenvorsorge
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