Das fiktive Biopic über einen Holocaust-Überlebenden, der in den USA die Architektur erneuert, ist ein monumentales Epos. Im Interview spricht der Oscar-nominierte Regisseur Brady Corbet über den Aufstieg des Rechtsextremismus und warum seine Schauspieler sich trauen sollen, «richtige Arschlöcher» zu sein.
«The Brutalist» ist mit 10 Nominierungen ein Oscar-Favorit. Wir haben Regisseur Brady Corbet zum Gespräch getroffen
Ohne viel zu erklären, macht Corbet in «The Brutalist» sichtbar, was dieser zutiefst gebrochene Mensch im Europa der 1930er- und 1940er-Jahre erlitten hat – und wie auch seine Erfahrungen als Einwanderer in den USA davon geprägt bleiben. Der amerikanische Traum ist Tóths ewige Hoffnung. Und sein Untergang.Das Bekenntnis zu Minimalismus und Monumentalismus gleichermassen. Ich erkenne darin viele Parallelen zu meinen persönlichen Ambitionen als Regisseur.
Um ehrlich zu sein, habe ich nicht viel darüber nachgedacht, weil ich Roman Polanskis Film seit seinem Erscheinen im Jahr 2002 nicht mehr gesehen habe. Ich weiss noch, dass mich Adriens Darstellung damals sehr bewegt hat. Ich erinnere mich an die ikonische Szene, in der er durch die Trümmer geht. Aber ich habe ihn aus anderen Gründen besetzt.Zum einen wegen seiner Herkunft. Er ist ein gebürtiger New Yorker mit polnisch-jüdischen und ungarischen Wurzeln.
Sie sind selbst schon sehr früh nach Europa gegangen, als Sie noch als Schauspieler tätig waren. Wie kam es dazu? Ich habe schon als Jugendlicher angefangen, kleine Kurzfilme oder Musikvideos zu drehen und Drehbücher zu schreiben. Auch als Schauspieler am Set war ich aufmerksam, was hinter der Kamera passiert und so habe ich langsam mein Handwerk gelernt. Aber es gab nie einen Plan für irgendetwas. Es ist einfach passiert.
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