Kommissar Thorsten Falke untersucht Fälle von systematischen Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche. Seine Ermittlungen beginnen, als er nach dem Tod seiner Kollegin in ein Kloster zurückgezogen wird, wo er mit lokalen Behörden zusammenarbeitet.
Kommissar Thorsten Falke hat sich nach dem Tod seiner Kollegin Grosz für eine Weile in ein Kloster zurückgezogen.Thorsten Falke spricht mit Lukas Pöttter , einem der jungen Spieler des vom Kloster trainierten Fussballteams – und Sohn der örtlichen Kommissarin. Falke war nie ein gläubiger Mensch. Den Aufenthalt im Kloster sah er wohl eher als Rückzugsmöglichkeit von der Grossstadt und allem Weltlichen.
An seinem letzten Abend in den heiligen Mauern feierte Falke Abschied mit dem ebenso netten wie labilen Daniel , der wie Falke vor Ort nach Antworten für sein nicht so ganz gelungenes Leben suchte. In der Nacht kam es zum Brand eines Wohnwagens vor dem Kloster.Es war der Rückzugsraum von Pfarrer Otto , der auch das örtliche Jungs-Fussballteam trainierte.
Vermutlich wurden diese Fotos in bestimmten Kreisen rumgereicht. Man dachte ja, man hat schon alles über den Missbrauch in der katholischen Kirche erfahren. Aber dass es Priester gab, die Kinder untereinander geteilt haben, das wurde uns hier erst klar.»Ja, das bestätigte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken auf Anfrage von NDR-Autor Dähnert.
Auch in der Schweiz herrschte analog zur Vorgehensweise in anderen Ländern eine systematische Kultur der Vertuschung des Missbrauchs durch Kirchenobere.Die Klischee-Antwort lautet: Weil katholischen Priestern im Zölibat leben, der Ehe und auch sexuelle Beziehungen verbietet. Diese würden dann im Sinne der Triebabfuhr «undercover» von den Geistlichen ausgelebt.
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