Die zur Lufthansa-Gruppe gehörende Austrian Airlines (AUA) ist im ersten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht als erwartet.
Die zur Lufthansa-Gruppe gehörende Austrian Airlines ist im ersten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht als erwartet.Flugzeuge des Lufthansa-Konzerns - Swiss, Lufthansa und Austrian - am Flughafen Wien-Schwechat.Der bereinigte Betriebsverlust habe sich gegenüber dem Vorjahr um 70 Prozent auf 122 Millionen Euro erhöht, teilte die Fluglinie am Montagabend mit. Begründet wurde dies mit dem finanziellen Schaden infolge des Tarifstreits mit dem Bordpersonal.
Insgesamt hätten die Auswirkungen der gewerkschaftlichen Kampfmassnahmen zum zweitschlechtesten Ergebnis im ersten Quartal in der Unternehmensgeschichte geführt, erklärte das Unternehmen. Auch im Gesamtjahr traut sich die AUA nun weniger zu. Für das zweite Quartal sei aufgrund der anhaltenden Lohnverhandlungen und der entstandenen massiven Verunsicherung bei den Kunden mit einer enormen Belastung des Jahresergebnisses zu rechnen, hiess es.
Bei der AUA sind im Tarifstreit mit dem fliegenden Personal die Fronten verhärtet. Bereits vor Ostern führte der Konflikt zu zahlreichen Flugausfällen. Wegen eines von der Gewerkschaft vida angedrohten Streiks musste die Airline rund 400 Flüge streichen. AUA-Chefin Annette Mann bezeichnete die Gehaltsforderungen der Piloten und Flugbegleiter kürzlich als «absolut nicht realistisch». Sie sehe das Wachstum und die Zukunftsfähigkeit der Fluglinie als gefährdet an. Sollten die Lohnabschlüsse zu hoch ausfallen, würden viele Strecken unrentabel, warnte die Managerin. Die Gewerkschaft vida hat nun die Mitglieder über das jüngste Angebot des AUA-Managements abstimmen lassen.
Weitere Details zum Finanzausblick will die AUA im Rahmen der Veröffentlichung der finalen Ergebnisse zum ersten Quartal am 30. April vorlegen.News
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