Der relative Wahlsieg des rechtsnationalen Rassemblement National (RN) in der ersten Runde der französischen Parlamentswahlen ist in der Politik mit Sorgen, an
Der relative Wahlsieg des rechtsnationalen Rassemblement National in der ersten Runde der französischen Parlamentswahlen ist in der Politik mit Sorgen, an den Börsen dagegen mit Erleichterung aufgenommen worden.Quelle: Bloomberg/Montage cash
Führende Vertreter der französischen Linken und des zentristischen Blocks von Präsident Emmanuel Macron hatten zuvor erklärt, sie würden bei den nötigen Stichwahlen am kommenden Sonntag ihre eigenen Kandidaten in Bezirken zurückziehen, in denen ein anderer Kandidat bessere Chancen hätte, die extreme Rechte zu schlagen. Deshalb ist es unsicher, ob der RN auf die angestrebte absolute Mehrheit im französischen Parlament kommt.
Auch der amtierende Ministerpräsident Gabriel Attal, der Macrons Partei angehört, forderte: «Keine einzige Stimme darf an den RN gehen. Die Aufgabe ist klar: eine absolute Mehrheit für den Rassemblement National zu verhindern.» Macron selbst forderte per Pressemitteilung, in der zweiten Wahl nur Kandidaten zu unterstützen, die «klar republikanisch und demokratisch» sind.Allerdings zeigten sich bereits am Montag Differenzen.
Macron ist bis 2027 als französischer Präsident gewählt und hat weitreichende Kompetenzen vor allem in der Aussen- und Sicherheitspolitik. Durch den absehbaren Verlust seiner Mehrheit in der Nationalversammlung dürfte er aber die Kontrolle über die innenpolitische Agenda weitgehend verlieren - also etwa die Wirtschaftspolitik, Sicherheit, Einwanderung und Finanzen.
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