Der Bundesrat behandelt jährlich etwa 2500 Geschäfte. Einfluss darauf haben vor allem Parteien und Parlament. Die Verbände agieren eher im Hintergrund. Doch wie genau?
Der Schweizer Bundesrat behandelt pro Jahr rund 2500 Geschäfte. Einfluss darauf haben vor allem die Parteien und das Parlament. Derweil agieren die Verbände eher im Hintergrund. Doch wie genau?Fabio Canetg hat an der Universität Bern und an der Toulouse School of Economics zum Thema Geldpolitik doktoriert. Heute unterrichtet er an den Universitäten Neuchâtel und Bern. Als Journalist arbeitet er hauptsächlich für die öffentlich-rechtlichen Medien.
Wie der Austausch zwischen dem Bundesrat, dem Parlament und den Verbänden genau abläuft, erzählt Monika Rühl, Direktorin von Economiesuisse, im neuen Geldcast.Einerseits pflegen Verbände enge Beziehungen zu Parlamentarierinnen und Parlamentariern. Das reicht von persönlichen Bekanntschaften bis zu formellen Engagements.
Andererseits organisieren Verbände regelmässige Anlässe für Politiker. Formell häufig als Meinungsaustausch bezeichnet, geht es dabei häufig auch darum, die Politiker:innnen zu beeinflussen. Damit soll verhindert werden, dass beispielsweise die Verbände eine Vorlage bereits im Parlament zum Scheitern bringen. Oder sie in einer Volksabstimmung bekämpfen.Die Verbände nutzen aber nicht nur diese offiziellen Kanäle, um Einfluss zu nehmen auf die Bundespolitik. Auch informelle Kontakte – beispielsweise in die Bundesverwaltung – sind wichtig. Entsprechend gut vernetzt sind viele Verbandsdirektorinnen und -direktoren in Bundesbern.
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