Die Parteienlandschaft in der Schweiz bleibt trotz internationaler Verschiebungen bei den Wahlen stabil. Die Grünen werden voraussichtlich einige Prozentpunkte verlieren, während die SP leicht zulegen wird. Die SVP dürfte im bürgerlichen Lager etwas Terrain gewinnen. Trotz bescheidener Veränderungen bleibt die Parteienlandschaft robust, auch in Zeiten von Krisen wie dem Angriffskrieg in Europa und dem Konflikt zwischen Israel und der Hamas.
Die Schweiz ist und bleibt ein Phänomen. Die Welt kann aus den Fugen geraten, doch hier verändert sich bei den Wahlen kaum etwas, zumindest wenn man internationale Massstäbe anlegt. Bei den Landtagswahlen in Deutschland wurde die staatstragende SPD pulverisiert, und in Polen verlor die eben noch allmächtige Regierungspartei ihre Dominanz. Auch anderswo bleibt kein Stein auf dem anderen.
Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg erleben wir wieder einen Angriffskrieg auf europäischem Boden. Seit zwei Wochen gibt es einen zweiten Krieg mit weitreichenden Folgen, weil die Hamas einen mörderischen Terrorangriff auf Israel gestartet hat. Fast scheint es so: Je grösser die Beben draussen in der Welt, umso kleiner das Bedürfnis, im Inland viel zu verändern. Während in Deutschland die rechtsradikale AfD, die es vor wenigen Jahren noch gar nicht gab, die Parteienlandschaft umpflügt, wählt man hierzulande im Zweifel wieder so wie beim letzten Mal.
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Die Schweiz und ihre robuste ParteienlandschaftDie Parteienlandschaft in der Schweiz bleibt trotz internationaler Krisen äußerst stabil. Bei den bevorstehenden Wahlen werden nur geringfügige Verschiebungen erwartet. Die Grünen könnten einige Prozentpunkte verlieren, während die SP leicht zulegen dürfte. Die SVP könnte im bürgerlichen Lager etwas Terrain gewinnen. Trotzdem bleibt die Diskussion um einen zweiten Bundesratssitz der FDP relevant. Die Schweiz kann sich weder humanitär, wirtschaftlich noch politisch den aktuellen Konflikten entziehen, die auch ihr Neutralitätsverständnis erschüttern.
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