Zwei Thurgauer Nachwuchshoffnungen, Chiara Mettier und Levin Näf, werden für die U19-Weltmeisterschaft im französischen Liévin an den Start gehen. Nationaltrainer Andreas Kugler setzt auf die beiden jungen Fahrer, die sich in der Schweiz bereits hervorgetan haben. Ob sie überraschend Medaillen gewinnen können, bleibt abzuwarten.
Der Schweiz er Nationaltrainer Andreas Kugler hat für die Radquer - Weltmeisterschaft in Liévin im Norden Frankreichs Chiara Mettier und Levin Näf selektioniert. Die beiden Thurgauer Hoffnungsträger starten am Wochenende bei der U19 .Das waren noch Zeiten, als Hermann Gretener, Albert Zweifel, Peter Frischknecht, Pascal Richard oder Beat Breu Zuschauermassen an die Radquer -Strecken lockten.
Im ewigen Medaillenspiegel nimmt die Schweiz hinter Belgien, Holland, Frankreich und Deutschland mit 31 WM-Einzelmedaillen heute noch Rang fünf ein. Seit der WM 1995 in Eschenbach mit dem Sieg von Dieter Runkel und Bronze durch Beat Wabel herrscht jedoch Ebbe in Sachen Schweizer Podestplätzen. 2025 dürfte sich daran nichts ändern. Der Zürcher Kevin Kuhn (Gibswil), die Nummer eins der nationalen Szene, klassiert sich im Weltcup zwar mehr oder weniger regelmässig hinter der belgisch-holländischen Übermacht in den Top Ten, aber eine Medaillen an der WM vom kommenden Wochenende im nordfranzösischen Liévin käme für Nationaltrainer Andreas Kugler aus Frasnacht einer kleinen Sensation gleich.Mit Chiara Mettier (Wetzikon bei Thundorf) und Levin Näf (Happerswil), dem ältesten Sohn des zweifachen Mountainbike-Weltmeisters Ralph Näf, hat Kugler bei den U19 zwei Nachwuchshoffnungen aus der in Weinfelden stationierten Gruppe Ostschweiz für die WM selektioniert. Mettier (Jahrgang 2007) gewann an den nationalen Titelkämpfen die Silbermedaille, Näf (2008) belegte in seinem ersten U19-Jahr Rang vier. «Radquer ist schnell, dynamisch und macht Spass»: Levin Näf (links) und Chiara Mettier trainieren in Weinfelden bei Flutlicht ausserhalb des Inline-Drome unter den Augen von Nationaltrainer Andreas Kugler.Die Kantonsschülerin und der Elektriker überzeugten am vergangenen Wochenende bei der WM-Hauptprobe in Holland mit den Plätzen 17 (Mettier) respektive 28 (Näf). «Es ist ein Unterschied, sich in einem 70-köpfigen Feld oder wie in der Schweiz gegen wenige Konkurrenten behaupten müssen», sagt Nationaltrainer Kugler.Priorität geniesst beim Thurgauer die Nachwuchsförderung – und er wirbt mit den Vorzügen des Zweirad-Wintersports: «Technisch und taktisch lässt sich im Quer vieles lernen, was im Radsport von Bedeutung ist.» Was in der Schweiz fehlt: Eine Rennserie zwischen November und Februar. Dem Quersport könnte allerdings die Aufnahme ins olympische Programm zu neuem Aufschwung verhelfen. Jedenfalls wird darüber diskutiert, ob Radquer 2032 olympisch wird. Schöne Aussichten für die Sportart. Doch Andreas Kugler und Stützpunkt-Ostschweiz-Trainer Ralph Näf möchten dem Nachwuchs mit Cycling Ostschweiz vor allem die Freude am Radsport vermitteln. Chiara Mettier und Levin Näf dürften sich zwar künftig aufs Biken als Hauptsportart konzentrieren. Mittelfristig aber könnten Weinfelden als Trainingsstützpunkt und die Ostschweiz die Basis für die Radquer-Wiedergeburt schaffen. Lars Sommer (Andwil), Nicolas Halter (Herisau) und Jana Glaus (Schänis) stehen ebenfalls im WM-Aufgebot
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