Die Schweizer Handball-Nati hat an der Weltmeisterschaft zwar die Viertelfinals verpasst, doch die Leistungen der Mannschaft stimmen positiv für die Zukunft. Mit einem jungen und talentierten Kader sowie einem engagierten Trainerteam blickt die Schweiz optimistisch in die nächsten Jahre.
Die Auftritte der Schweiz er Handball -Nati an der WM stimmen positiv für die nahe und mittelfristige Zukunft . Wir nennen die Gründe, warum die Schweiz an der Heim-EM in drei Jahren ganz groß rauskommen kann, aber auch, was dafür noch nötig ist. Die Schweiz hat an der Handball -WM die Viertelfinals verpasst. Dies zu erwarten, wäre freilich vermessen gewesen. Schliesslich hatte sie es mit Weltmacht Dänemark und Medaillen-Anwärter Deutschland zu tun.
Doch was die Schweiz in Dänemark zeigte – am Ende ist es der 11. Rang –, stimmt positiv für die Zukunft. Sie hat sich der Weltspitze weiter angenähert und das mit mehrheitlich unerfahrenen Spielern. Entscheidend für die Entwicklung ist aber, dass die Nati bis zur Heim-EM 2028 an jeder Endrunde teilnimmt und weitere Spieler den Weg in eine europäische Top-Liga finden. Nikola Portner gehört zu den besten Torhütern Europas und wird auch 2028 noch diesem Kreis zugehören, falls er ungeschoren aus der Dopingaffäre kommt. Lenny Rubin kann ein Vollstrecker, Ideengeber und Torschütze auf sehr hohem Niveau sein,. Und mit Manuel Zehnder, 25, der wegen eines Totalschadens im Knie Forfait erklären musste, haben wir einen Handball-Zauberer mit scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten. Davon ist überzeugt Andy Schmid, der Trainer der Schweizer Mannschaft. Doch was die Schweiz in Dänemark zeigte – am Ende ist es der 11. Rang –, stimmt positiv für die Zukunft. Sie hat sich der Weltspitze weiter angenähert und das mit mehrheitlich unerfahrenen Spielern. Da sind Spieler darunter, von denen man in den nächsten drei Jahren einen riesigen Schritt erwarten kann. Beiwird dies wohl 2026 tun. Zwei, die diesen Schritt definitiv machen werden, sind Joël Willecke und Gino Steenaerts. Letzterer ist erst 19 und spielt schon für den Rhein-Neckar Löwen, der gehobenen Klasse. Das wäre vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen und unterstreicht, welch hohe Qualität unsere jungen Spieler haben.An der WM wird jeden zweiten Tag gespielt. Das heisst, dass an den spielfreien Tagen trainiert wird. Und obwohl diese Trainings nachmittags stattfinden, ist zu beobachten, wie etliche Spieler am Morgen vom Hotel zum Fitnesscenter laufen, um dort eine Kraft-Einheit zu absolvieren. Immer mit dabei sind die ganz jungen Spieler wie Gino Steenaerts. Der Teamälteste, Captain Nikola Portner, ist schon lange Profi. Dennoch schwärmt er am Rande eines Interviewtermins über diese jungen Spieler, über ihre Professionalität, wie fokussiert sie seien. Haben früher teilweise sogar Nationalspieler den Handball mehr als Hobby betrachtet, brechen heute immer mehr Akteure aus der Wohlfühloase Schweiz aus, um ihr Glück im Ausland zu suchen. Dies, ohne die Gewissheit zu haben, dort Fuss zu fassen und ohne merklich mehr zu verdienen. Andy Schmid, 41, ist noch nicht mal ein Jahr Trainer und hat schon so viele Akzente gesetzt wie andere in vier Jahren nicht. Einerseits hat er das eh schon junge Team weiter verjüngt. Andererseits hat er die Mannschaft sportlich und mental weiterentwickelt. Mit Schmid agiert die Nati mutiger, variabler und spielfreudiger als in der Vergangenheit. Schmid, der bis vor kurzem noch selbst zu den weltbesten Spielmachern zählte, betrachtet den Handball als unendliche Spielwiese. Er verharrt nicht in fixen Schemen. Er reisst Dinge an, vor denen sich andere Trainer fürchten. Er entwickelt Spielzüge, die man noch nie gesehen hat. Kurz: Er ist Handball-Tüftler, -Wissenschafter und -Fanatiker. Aber Schmid ist auch unfassbar ehrgeizig. Schon jetzt räumt er ein, dass ihm die tägliche Arbeit eines Klubtrainers bisweilen fehlt. Deshalb ist die eine Sorge, und bis zur Heim-EM 2028 als Nati-Trainer durchzuhalten. Und Sorge Nummer zwei: Ein hochdekorierter Bundesligist kommt auf die Idee, ihn vorzeitig abzuwerben.
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