Schweizer Biathlon-Team sucht den richtigen Zugang zur Heim-WM in Lenzerheide

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Schweizer Biathlon-Team sucht den richtigen Zugang zur Heim-WM in Lenzerheide
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Die Biathlon-Weltmeisterschaft findet in diesem Jahr in der Lenzerheide statt, einer Schweizer Ferienregion, die für viele Schweizer Biathletinnen und Biathleten bereits ein vertrauter Ort ist. Einige Athletinnen und Athleten wohnen hier ganzjährig, während andere während der Saison in der Region trainieren. Viele Schweizer Biathleten sehen dies als einen Vorteil, da sie die Umgebung und die Bedingungen kennen. Ob dies aber auch zu einem Heimvorteil im Wettkampf führt, ist fraglich. Das Schweizer Team ist auf dem Weg, den richtigen Zugang zur WM zu finden, und hofft auf gute Ergebnisse in der eigenen Heimat.

Die Biathlon -Weltmeisterschaft findet in diesem Jahr in der Lenzerheide statt, einer Schweiz er Ferienregion, die für viele Schweiz er Biathletinnen und Biathleten bereits ein vertrauter Ort ist. Einige Athletinnen und Athleten wohnen hier ganzjährig, während andere während der Saison in der Region trainieren. Viele Schweiz er Biathleten sehen dies als einen Vorteil, da sie die Umgebung und die Bedingungen kennen.

Die WM in der Lenzerheide wird buchstäblich vor der Haustüre vieler Schweizer Biathletinnen und Biathleten ausgetragen. Gibt es den viel beschworenen Heimvorteil? Bei dieser Frage spielt vieles mit: Lärm, Druck, Skipräparation, Höhenlage – und das Wissen, wo das WC steht.«Zu Hause ist es am schönsten.» Das sagten sich die Schweizer Biathletinnen und Biathleten bereits vor einem Jahr, als der Weltcup in der Lenzerheide Halt gemacht hatte. Der Erfolg blieb aus, kein einziges Top-Ten-Resultat kam zustande. Nun sagen sie es sich aber wieder, mit Nachdruck. Denn nun läuft die WM, eine neue Hausnummer, so viel Publikum und so viel Lärm gab es hier in der Biathlon-Arena noch nie. Wie am Mittwoch, als gegen 8000 Fans beim WM-Auftakt mitfieberten und sahen, wie die Schweizer Mixed-Staffel auf Rang sechs lief. Ganze elf Schiessfehler liessen die Medaillenträume der Schweizer platzen. Ist eben nicht nur der Lärm, sondern auch die Aufregung und der Druck besonders gross, vielleicht zu gross? Zumal in einer Sportart, die stark von der Gelassenheit lebt?Der sechste Platz der Schweiz in der Mixed-Staffel zum WM-Auftakt ist eine Ehrenmeldung. Und doch wäre für das Quartett Amy Baserga, Lena Häcki-Gross, Sebastian Stalder und Niklas Hartweg mehr möglich gewesen: Elf Fehlschüsse in acht Schiessen waren ein paar zu viel. Immerhin: Niklas Hartweg überzeugte mit seiner drittbesten Laufleistung in der Schlussablösung. Frankreich lief überlegen zu Gold, dahinter folgten Tschechien und Deutschland. Norwegen ging leer aus. Auch der norwegische Dominator Johannes Thingnes Bö konnte den Rückstand nicht mehr gutmachen, den Startläuferin Ingrid Tandrevold dem Team eingehandelt hatte. (rst)Er sei bisher überraschend gelassen, sagte Niklas Hartweg in den Tagen vor dem Auftakt. Und auch im gestrigen Rennen habe er diese Ruhe nicht verloren. «Natürlich wird man bei der Heim-WM sehr oft angesprochen und ist etwas weniger bei sich selbst als sonst», sagt der 24-Jährige. «Die Augen sind stärker auf uns gerichtet. Das kann schon überfordern. Das Ziel ist, es zu geniessen.» Ähnlich tönt es bei den anderen Team-Mitgliedern: Genuss statt Druck! Dennoch war beim Auftakt Nervosität da, wie unter anderem Lena Häcki-Gross zugab. Etwas, das sich nach erledigtem Auftakt aber auch wieder legen kann. Schliesslich ist man nicht in der Favoritenrolle. Das Ziel sei es, die WM nicht zu überhöhen, sagt Cheftrainerin Sandra Flunger. «Wir bereiten uns vor wie immer. Aber natürlich: Wenn wir erklären, die Heim-WM sei etwas ganz Normales, würde uns das niemand abkaufen.» Die Lehren aus dem Heim-Weltcup habe man gezogen. «Ich werde das Publikum beim Schiessen als Beflügelung sehen», sagt Häcki-Gross, die am Mittwoch nach dem Rennen nicht von Druck sprechen wollte, sondern viel lieber von der grossartigen Stimmung während des Rennens.Nebst der Atmosphäre sieht Amy Baserga einen weiteren Heimvorteil: «Wir müssen uns nicht auf spezielle Kurven vorbereiten, weil wir sie schon kennen. Wir wissen, dass ab elf Uhr Wind aufkommt. Wir kennen den Weg zum WC.» All das spare Energie und sei sicher kein Nachteil.

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