Die Schweiz plant ein eigenes Satellitensystem ähnlich wie Starlink. Die Finanzministerin möchte das Unternehmen Beyond Gravity verkaufen, während die Sicherheitspolitische Kommission den Verkauf stoppen will.
Die Schweiz plant ein Starlink im Weltall, doch Karin Keller-Sutter will Weltraum-Know-how verscherbeln
Beyond Gravity mit den 1800 Mitarbeitern und 14 Standorten in sieben Ländern gehört dem Bund und stellt Nutzlastverkleidungen für Trägerraketen her und Kernelemente für Satelliten. Hinter den Kulissen ist ein harter politischer Kampf um das Unternehmen entbrannt. Initiantin der Motion ist Nationalrätin Isabelle Chappuis . «Beyond Gravity ist neben Airbus, Thales oder OHB einer der grössten Akteure der europäischen Raumfahrtindustrie», sagt sie. «Das Unternehmen hat eine strategische Dimension für die Sicherheit, das Innovationspotenzial und die industrielle Dynamik der Schweiz.»
Als Wall 2020 die Ruag International übernahm, schrieb sie 224 Millionen Verlust. Er baute sie vom Bundesbetrieb zum agilen Start-up um - mit neuem Namen. Spürbar ist: In der SiK des Nationalrats herrscht grosses Misstrauen gegenüber dem Management von Beyond Gravity. «Mein Eindruck ist», sagt Nationalrätin Chappuis, «dass das Management, das praktisch ausschliesslich aus Ausländern besteht, ein grosses persönliches Interesse an einem Verkauf ins Ausland hat. Wir haben die Bestätigung, dass dieser Verkauf Auswirkungen auf die Boni des Managements hat.
Die Ruag MRO Holding hat sich mit einer brandneuen Hochglanzbroschüre in Stellung gebracht für die Führung bei der Entwicklung von MSK. Die Ruag schreibt, sie entwickle mit der Armee ein Satellitensystem als Ersatz für die terrestrischen Infrastrukturen von «Polycom».
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Die Schweiz plant ein Starlink im Weltall, doch Karin Keller-Sutter will Weltraum-Know-how verscherbelnRuag, Armee und weitere Kreise wollen ein Starlink-System etablieren, eine Art Swiss-Stars-System. Um die Schweiz abzudecken, brauche es maximal 40 Satelliten, sagen Insider. Aber da redet auch die Finanzministerin mit.
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