Russlands Präsident Wladimir Putin hält Hof in Tatarstan und setzt beim Brics-Gipfel in Kasan vor allem auf die Symbolkraft der Bilder. Denn die Inhalte bleiben dünn.
Russlands Präsident Wladimir Putin hält Hof in Tatarstan und setzt beim Brics-Gipfel in Kasan vor allem auf die Symbolkraft der Bilder. Denn die Inhalte bleiben dünn.Russlands Staatsmedien schreiben schon vom «Ende der Dollar-Hegemonie» und der «Beerdigung von Bretton Woods». Dort wurde nach dem Zweiten Weltkrieg die bis heute geltende internationale Währungsordnung mit dem US-Dollar als Ankerwährung beschlossen.
Russland, so soll das Treffen von Kasan zeigen, sei in seinem bald vierten Kriegsjahr gegen die Ukraine nicht isoliert. Kreml-loyale Beobachter sehen das Land voller Euphorie zurück auf der Weltbühne. Mittendrin in einer Welt, die dank Russland, so die zynischen Behauptungen, «demokratischer und gerechter» werde.
Zwölf weitere Länder haben ihre Aufnahme beantragt, mehr als dreissig wollen zum «alternativen Klub» dazugehören, wie sich der Verbund gern sieht. Darunter sind Länder wie die Türkei, Kasachstan, Indonesien, der Kongo, Nordkorea oder Syrien. Die Aufnahmekriterien sind unklar. Unklar ist auch, was das Bündnis bezwecken will.
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